Schwerer Stand für den KFOR Kommandanten Erhard Drewes im Kosovo

Posted on November 25, 2011 von

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Einmal haben die Serben Recht und ein Recht auf Selbst Bestimmung und das das Völkerrecht gilt, nämlich die Akte von Helsinki.
Anderseits, wünschen natürlich die kriminellen Strukturen der Serben, immerhin 400 Gestalten, oft mit der Albaner Mafia verbunden, keine Änderung der Situation.

Kosovo-Serben retten ihre Barrikaden vor KFOR-Einsatz

Thema: Kosovo-Unabhängigkeit

Kosovo-Serben retten ihre Barrikaden vor KFOR-Einsatz

Kosovo-Serben retten ihre Barrikaden vor KFOR-Einsatz

/ Dimitar Dilikov

17:15 24/11/2011
MOSKAU, 24. November (RIA Novosti)

In der Nacht zum Donnerstag haben die Kosovo-Serben ihre Barrikaden im Norden der Provinz ungeachtet eines Tränengaseinsatzes vor einer Demontage durch KFOR-Kräfte gerettet, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag berichtet.

Im September hatten Einwohner der serbischen Gemeinden im Norden des Kosovo, das sich 2008 für unabhängig von Serbien erklärt hatte, Barrikaden auf den Straßen errichtet, um den Zollbeamten und der Polizei der kosovarischen Behörden den Weg zu ihrem Territorium zu versperren. Vorher hatten die Behörden Grenz- und Zollübergangsstellen an der Grenze zwischen dem Kosovo und Serbien errichtet.

Die Zusammenstöße ereigneten sich nahe der Gemeinde Zvecan bei Kosovska Mitrovica, wo eine Einheit der internationalen Friedenstruppen mit dem Abriss von Barrikaden begonnen und das Gelände mit Stacheldraht abriegelt hatte. Gleich danach heulten Sirenen, auf deren Signal hin Hunderte von Serben an den Barrikaden eintrafen.

Ungeachtet des Einsatzes von Tränengas durch die KFOR-Kräfte konnten die Serben das Militär von den Barrikaden verdrängen und diese durch zusätzliche Betonblöcke verstärken.

Über Verletzte gibt es keine Informationen.

Die Lage im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo spitzte sich im Juli zu, nachdem der kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci eine schwer bewaffnete Polizeieinheit an die Grenze zu Serbien geschickt hatte, um das kurz davor gegen das Nachbarland verhängte Handelsembargo durchzusetzen. Bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Serben und der Kosovo-Polizei waren damals Dutzende von Zivilisten verletzt worden.

Als die albanischen Behörden am 16. September doch ihre Zollbeamten und Polizisten einsetzten, sperrten die Serben die wichtigsten Straßen ab. Mit ihren Barrikaden aus Schotter, Baumstämmen und schweren Baugeräten wollte die serbische Minderheit verhindern, dass die albanisch dominierte Kosovo-Regierung die bis dahin serbisch kontrollierten Grenzübergänge Jarinje und Brnjak übernimmt und damit die einzige zollfreie Verbindung zu Serbien kappt.

Die albanische Regierung des Kosovo hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten einseitig die Unabhängigkeit dieser südserbischen Provinz von Belgrad erklärt. Obwohl die Region formell – laut UN-Resolution 1244 – zu Serbien gehört, wurde das Kosovo bislang von mehr als 70 der insgesamt 192 UN-Nationen anerkannt. Die serbische Gemeinde, die inzwischen fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo ausmacht, weigert sich, die Regierung in Pristina anzuerkennen.

Die unter Nato-Kommando stehenden KFOR-Kräfte sind im Kosovo seit Sommer 1999 entsprechend der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates im Einsatz.

http://de.ria.ru/society/20111124/261550947.html

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