Die EU „Lockdown“ Experten des Horst Seehofer, Kerber, laut Scharlatane, Betrüger wie Maximilian Mayer, Otto Kölbl

Posted on März 6, 2021 von

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„Schockwirkung“

Mao-Fan verfasste radikale Corona-Strategie für deutsches Innenministerium

Ein Germanist warb in einem Hobby-Paper für autoritäre Methoden wie in Wuhan und schaffte es so in Horst Seehofers Expertenrat Michael Vosatka

26. Februar 2021, 16:00

Rund ein Jahr nach dem Beginn der politischen Reaktionen auf die Verbreitung des aus China stammenden Coronavirus in Europa werden die Debatten über die Zulässigkeit und Rechtfertigung der verschiedenen gesetzten Maßnahmen schärfer. Die Rufe nach Lockerungen und Aufhebungen der Einschränkungen und einer Rückkehr zu den Grund- und Freiheitsrechten werden lauter: Mit einer fortschreitenden Immunisierung durch die Impfung der Risikogruppen einerseits und der ebenfalls großen Zahl jener, die durch eine vergangene Infektion Immunität in Form von Antikörpern oder T-Zellen aufweisen, seien die Maßnahmen überschießend und würden im Gegenteil auf lange Sicht mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.

Doch auch die Rufe jener, die nach der Fortsetzung der Lockdown-Politik verlangen, werden nun wieder lauter. Vor allem ihnen wurde von den Regierungen vor einem Jahr das Gehör geschenkt: Im Februar 2020 war kaum abschätzbar, welche Herausforderungen das neue Virus für die Gesundheitssysteme der Staaten bedeuten würde. Hektisch wurden Expertengremien zusammengestellt, die eine Grundlage liefern sollten, wie die getroffenen Maßnahmen untermauert und an die Bevölkerung transportiert werden sollten. So auch in Deutschland, wo Innenminister Horst Seehofer sich im März um die weitere Entwicklung sorgte, insbesondere wenn zu Ostern im April Maßnahmen wieder zurückgenommen werden sollten. Er wies seinen Staatssekretär Markus Kerber an, einen internen „Corona-Expertenrat“ zusammenzustellen. Innerhalb von vier Tagen erarbeitete diese Gruppe ein Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“, berichtete die „Welt am Sonntag“.

Innenminister Horst Seehofer am 19. März des Vorjahrs bei einer Pressekonferenz. Foto: Reuters/Hilse

Kerber hatte die Forscher zu der Fabrikation eines Modells aufgefordert, mit dem „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ durchgeführt werden können – und die Expertenrunde lieferte genau das. Das als geheim deklarierte Schriftstück malte ein „Worst-Case-Szenario“ an die Wand, bei dem alleine in Deutschland mehr als eine Million Menschen sterben würden, wenn das normale Leben der Bürger nicht durch drastische Einschnitte geändert würde. Die Kernbotschaften des Papiers wurden in der Folge verschiedenen Medien zur Verbreitung zugespielt.

Germanist für Corona-Strategie verantwortlich

Zu dem Expertenrat gehörte auch der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. Doch nicht nur Fachleute mit Expertise in Gesundheitsthemen und Virologie gehörten zu dem Gremium: Experten aus den Bereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Soziologie, Ökonomie und Politologie tummelten sich in dem Rat. Mit dabei war auch der Germanist Otto Kölbl – der 52-jährige Österreicher erfüllte bei der Erstellung des Strategiepapiers jedoch keine Lektoratsaufgaben, wie man vielleicht meinen möchte, er ist im Gegenteil Hauptautor.

Markus Kerber stellte ein Expertengremium für den Umgang mit Fragen zu Corona zusammen. Mit dabei: Germanist und Mao-Fan Otto Kölbl. Foto: imago images/Metodi Popow

Der Doktorand der schweizerischen Universität Lausanne hat damit maßgeblich den scharfen Kurs der deutschen Regierung vorgegeben, doch aufgrund welcher Expertise? Kölbl studierte in Lausanne Germanistik, Anglistik und Geschichte und unterrichtete seinen eigenen Angaben zufolge an der zentralchinesischen North-Western Polytechnical University in Xi’an. Seit 2007 forscht er über „sozioökonomische Entwicklung in China sowie über deren Darstellung in den westlichen Medien“ – sein Dissertationsprojekt. Neben der Doktorandentätigkeit arbeitet er im Ausmaß von dreißig Prozent als extern finanzierter Prüfer der Goethe-Sprachprüfungen für Deutsch an der Universität Lausanne.

„Von Wuhan lernen“

Anfang März 2020 jedoch publizierte Kölbl gemeinsam mit dem Bonner Politologen Maximilian Mayer das hobbymäßig in der Freizeit erstellte Paper „Von Wuhan lernen – Es gibt keine Alternative zur Eindämmung von Covid-19“ („Learning from Wuhan — there is no Alternative to the Containment of COVID-19“). Der Aufsatz stellt mehr ein politisches Pamphlet als eine wissenschaftliche Studie dar und propagiert autoritäre chinesische Methoden im Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Autoren bewarben ihr Werk bei Vertretern der deutschen und der österreichischen Regierung und schickten es auch an epidemiologische Institute in der Schweiz. Durch diese Verbreitung erfuhr auch die Universität Lausanne von dem Machwerk und forderte Kölbl auf, seine Universitäts-E-Mail-Adresse nicht mehr für seine Privatprojekte zu verwenden.

„Enorm wichtige Impulse“

Doch mittlerweile klopfte das deutsche Innenministerium bei Mayer und Kölbl an, um sie in Kerbers Corona-Tafelrunde aufzunehmen. Die offizielle Universitätsadresse war nun offensichtlich von nicht zu unterschätzender Relevanz für Kölbls Glaubwürdigkeit. Er setzte den Staatssekretär darauf an, seine Tätigkeit für die deutsche Regierung zu bestätigen, und dieser wandte sich direkt an die Universität Lausanne. Nicht einmal eine Woche nach der Gründung des Expertengremiums schrieb Kerber in einer Mail, dass Kölbl „durch seine Mitarbeit bisher schon enorm wichtige Impulse setzen“ konnte. „Ich wäre Ihnen allen sehr verbunden, wenn Herr Kölbl auch weiterhin mit seinen wissenschaftlichen Erfahrungen einen Beitrag leisten dürfte“, schrieb der Staatssekretär weiter.

Ungläubiger Dekan

Der Dekan der Universität Lausanne, der sich über die mangelnde gesundheitspolitische Qualifikation seines Sprachprüfers im Klaren war, hielt die E-Mail des deutschen Staatssekretärs für eine Fälschung. „Als Anlage erhalten Sie eine E-Mail, die wir vermeintlich von Ihnen erhalten haben. Wir halten diese Nachricht nicht für glaubhaft und bitten Sie daher um Bestätigung. Wir erlauben uns, Ihnen mitzuteilen, dass die politischen Aktivitäten des betroffenen Kollegen, Herrn O. Kölbl, in keinerlei Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als zu 30 % beschäftigter, extern finanzierter Prüfer der Goethe-Sprachprüfungen für Deutsch an der Section d’allemand der Universität Lausanne stehen“, schrieb Dekan Dave Lüthi an Kerber.

„Arroganz der etablierten Professorenschaft“

Anstatt stutzig zu werden, leitete Kerber Mayer – der Kölbl in das Gremium gebracht hatte – die Mail des Dekans weiter: „Wie soll ich damit umgehen?“, schrieb er. Dieser antwortete: „Einfach bestätigen, dass die E-Mail von Ihnen kommt. Die spinnen ja völlig. Typische Arroganz der etablierten Professorenschaft. Wie Otto Kölbl beschäftigt ist, hat mit seiner wissenschaftlichen Qualifikation und brillanten Analysefähigkeit rein gar nichts zu tun.“

Zu diesem Zeitpunkt war das Strategiepapier, das Seehofer die Munition für ein politisches Spiel mit der Angst liefern sollte, bereits fertiggestellt, und Kerber kamen offenbar keine Zweifel an der Qualifikation Kölbls – oder aber er vertraute auf seine Kenntnisse der chinesischen Repressionsmethoden. Schließlich wissen die chinesischen Behörden bestens darüber Bescheid, wie autoritäre Maßnahmen gegen Millionen Menschen umzusetzen sind.

Ersticken als Urangst und Schuldkomplexe

„Schockwirkung“

Mao-Fan verfasste radikale Corona-Strategie für deutsches Innenministerium

Ein Germanist warb in einem Hobby-Paper für autoritäre Methoden wie in Wuhan und schaffte es so in Horst Seehofers Expertenrat Michael Vosatka

26. Februar 2021, 16:00

Rund ein Jahr nach dem Beginn der politischen Reaktionen auf die Verbreitung des aus China stammenden Coronavirus in Europa werden die Debatten über die Zulässigkeit und Rechtfertigung der verschiedenen gesetzten Maßnahmen schärfer. Die Rufe nach Lockerungen und Aufhebungen der Einschränkungen und einer Rückkehr zu den Grund- und Freiheitsrechten werden lauter: Mit einer fortschreitenden Immunisierung durch die Impfung der Risikogruppen einerseits und der ebenfalls großen Zahl jener, die durch eine vergangene Infektion Immunität in Form von Antikörpern oder T-Zellen aufweisen, seien die Maßnahmen überschießend und würden im Gegenteil auf lange Sicht mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.

Doch auch die Rufe jener, die nach der Fortsetzung der Lockdown-Politik verlangen, werden nun wieder lauter. Vor allem ihnen wurde von den Regierungen vor einem Jahr das Gehör geschenkt: Im Februar 2020 war kaum abschätzbar, welche Herausforderungen das neue Virus für die Gesundheitssysteme der Staaten bedeuten würde. Hektisch wurden Expertengremien zusammengestellt, die eine Grundlage liefern sollten, wie die getroffenen Maßnahmen untermauert und an die Bevölkerung transportiert werden sollten. So auch in Deutschland, wo Innenminister Horst Seehofer sich im März um die weitere Entwicklung sorgte, insbesondere wenn zu Ostern im April Maßnahmen wieder zurückgenommen werden sollten. Er wies seinen Staatssekretär Markus Kerber an, einen internen „Corona-Expertenrat“ zusammenzustellen. Innerhalb von vier Tagen erarbeitete diese Gruppe ein Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“, berichtete die „Welt am Sonntag“.

Innenminister Horst Seehofer am 19. März des Vorjahrs bei einer Pressekonferenz. Foto: Reuters/Hilse

Kerber hatte die Forscher zu der Fabrikation eines Modells aufgefordert, mit dem „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ durchgeführt werden können – und die Expertenrunde lieferte genau das. Das als geheim deklarierte Schriftstück malte ein „Worst-Case-Szenario“ an die Wand, bei dem alleine in Deutschland mehr als eine Million Menschen sterben würden, wenn das normale Leben der Bürger nicht durch drastische Einschnitte geändert würde. Die Kernbotschaften des Papiers wurden in der Folge verschiedenen Medien zur Verbreitung zugespielt.

Germanist für Corona-Strategie verantwortlich

Zu dem Expertenrat gehörte auch der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. Doch nicht nur Fachleute mit Expertise in Gesundheitsthemen und Virologie gehörten zu dem Gremium: Experten aus den Bereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Soziologie, Ökonomie und Politologie tummelten sich in dem Rat. Mit dabei war auch der Germanist Otto Kölbl – der 52-jährige Österreicher erfüllte bei der Erstellung des Strategiepapiers jedoch keine Lektoratsaufgaben, wie man vielleicht meinen möchte, er ist im Gegenteil Hauptautor.

Markus Kerber stellte ein Expertengremium für den Umgang mit Fragen zu Corona zusammen. Mit dabei: Germanist und Mao-Fan Otto Kölbl. Foto: imago images/Metodi Popow

Der Doktorand der schweizerischen Universität Lausanne hat damit maßgeblich den scharfen Kurs der deutschen Regierung vorgegeben, doch aufgrund welcher Expertise? Kölbl studierte in Lausanne Germanistik, Anglistik und Geschichte und unterrichtete seinen eigenen Angaben zufolge an der zentralchinesischen North-Western Polytechnical University in Xi’an. Seit 2007 forscht er über „sozioökonomische Entwicklung in China sowie über deren Darstellung in den westlichen Medien“ – sein Dissertationsprojekt. Neben der Doktorandentätigkeit arbeitet er im Ausmaß von dreißig Prozent als extern finanzierter Prüfer der Goethe-Sprachprüfungen für Deutsch an der Universität Lausanne.

„Von Wuhan lernen“

Anfang März 2020 jedoch publizierte Kölbl gemeinsam mit dem Bonner Politologen Maximilian Mayer das hobbymäßig in der Freizeit erstellte Paper „Von Wuhan lernen – Es gibt keine Alternative zur Eindämmung von Covid-19“ („Learning from Wuhan — there is no Alternative to the Containment of COVID-19“). Der Aufsatz stellt mehr ein politisches Pamphlet als eine wissenschaftliche Studie dar und propagiert autoritäre chinesische Methoden im Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Autoren bewarben ihr Werk bei Vertretern der deutschen und der österreichischen Regierung und schickten es auch an epidemiologische Institute in der Schweiz. Durch diese Verbreitung erfuhr auch die Universität Lausanne von dem Machwerk und forderte Kölbl auf, seine Universitäts-E-Mail-Adresse nicht mehr für seine Privatprojekte zu verwenden.

„Enorm wichtige Impulse“

Doch mittlerweile klopfte das deutsche Innenministerium bei Mayer und Kölbl an, um sie in Kerbers Corona-Tafelrunde aufzunehmen. Die offizielle Universitätsadresse war nun offensichtlich von nicht zu unterschätzender Relevanz für Kölbls Glaubwürdigkeit. Er setzte den Staatssekretär darauf an, seine Tätigkeit für die deutsche Regierung zu bestätigen, und dieser wandte sich direkt an die Universität Lausanne. Nicht einmal eine Woche nach der Gründung des Expertengremiums schrieb Kerber in einer Mail, dass Kölbl „durch seine Mitarbeit bisher schon enorm wichtige Impulse setzen“ konnte. „Ich wäre Ihnen allen sehr verbunden, wenn Herr Kölbl auch weiterhin mit seinen wissenschaftlichen Erfahrungen einen Beitrag leisten dürfte“, schrieb der Staatssekretär weiter.

Ungläubiger Dekan

Der Dekan der Universität Lausanne, der sich über die mangelnde gesundheitspolitische Qualifikation seines Sprachprüfers im Klaren war, hielt die E-Mail des deutschen Staatssekretärs für eine Fälschung. „Als Anlage erhalten Sie eine E-Mail, die wir vermeintlich von Ihnen erhalten haben. Wir halten diese Nachricht nicht für glaubhaft und bitten Sie daher um Bestätigung. Wir erlauben uns, Ihnen mitzuteilen, dass die politischen Aktivitäten des betroffenen Kollegen, Herrn O. Kölbl, in keinerlei Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als zu 30 % beschäftigter, extern finanzierter Prüfer der Goethe-Sprachprüfungen für Deutsch an der Section d’allemand der Universität Lausanne stehen“, schrieb Dekan Dave Lüthi an Kerber.

„Arroganz der etablierten Professorenschaft“

Anstatt stutzig zu werden, leitete Kerber Mayer – der Kölbl in das Gremium gebracht hatte – die Mail des Dekans weiter: „Wie soll ich damit umgehen?“, schrieb er. Dieser antwortete: „Einfach bestätigen, dass die E-Mail von Ihnen kommt. Die spinnen ja völlig. Typische Arroganz der etablierten Professorenschaft. Wie Otto Kölbl beschäftigt ist, hat mit seiner wissenschaftlichen Qualifikation und brillanten Analysefähigkeit rein gar nichts zu tun.“

Zu diesem Zeitpunkt war das Strategiepapier, das Seehofer die Munition für ein politisches Spiel mit der Angst liefern sollte, bereits fertiggestellt, und Kerber kamen offenbar keine Zweifel an der Qualifikation Kölbls – oder aber er vertraute auf seine Kenntnisse der chinesischen Repressionsmethoden. Schließlich wissen die chinesischen Behörden bestens darüber Bescheid, wie autoritäre Maßnahmen gegen Millionen Menschen umzusetzen sind.

Ersticken als Urangst und Schuldkomplexe

„Schockwirkung“

Mao-Fan verfasste radikale Corona-Strategie für deutsches Innenministerium

Ein Germanist warb in einem Hobby-Paper für autoritäre Methoden wie in Wuhan und schaffte es so in Horst Seehofers Expertenrat Michael Vosatka

26. Februar 2021, 16:00

Rund ein Jahr nach dem Beginn der politischen Reaktionen auf die Verbreitung des aus China stammenden Coronavirus in Europa werden die Debatten über die Zulässigkeit und Rechtfertigung der verschiedenen gesetzten Maßnahmen schärfer. Die Rufe nach Lockerungen und Aufhebungen der Einschränkungen und einer Rückkehr zu den Grund- und Freiheitsrechten werden lauter: Mit einer fortschreitenden Immunisierung durch die Impfung der Risikogruppen einerseits und der ebenfalls großen Zahl jener, die durch eine vergangene Infektion Immunität in Form von Antikörpern oder T-Zellen aufweisen, seien die Maßnahmen überschießend und würden im Gegenteil auf lange Sicht mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.

Doch auch die Rufe jener, die nach der Fortsetzung der Lockdown-Politik verlangen, werden nun wieder lauter. Vor allem ihnen wurde von den Regierungen vor einem Jahr das Gehör geschenkt: Im Februar 2020 war kaum abschätzbar, welche Herausforderungen das neue Virus für die Gesundheitssysteme der Staaten bedeuten würde. Hektisch wurden Expertengremien zusammengestellt, die eine Grundlage liefern sollten, wie die getroffenen Maßnahmen untermauert und an die Bevölkerung transportiert werden sollten. So auch in Deutschland, wo Innenminister Horst Seehofer sich im März um die weitere Entwicklung sorgte, insbesondere wenn zu Ostern im April Maßnahmen wieder zurückgenommen werden sollten. Er wies seinen Staatssekretär Markus Kerber an, einen internen „Corona-Expertenrat“ zusammenzustellen. Innerhalb von vier Tagen erarbeitete diese Gruppe ein Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“, berichtete die „Welt am Sonntag“.

Innenminister Horst Seehofer am 19. März des Vorjahrs bei einer Pressekonferenz. Foto: Reuters/Hilse

Kerber hatte die Forscher zu der Fabrikation eines Modells aufgefordert, mit dem „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ durchgeführt werden können – und die Expertenrunde lieferte genau das. Das als geheim deklarierte Schriftstück malte ein „Worst-Case-Szenario“ an die Wand, bei dem alleine in Deutschland mehr als eine Million Menschen sterben würden, wenn das normale Leben der Bürger nicht durch drastische Einschnitte geändert würde. Die Kernbotschaften des Papiers wurden in der Folge verschiedenen Medien zur Verbreitung zugespielt.

Germanist für Corona-Strategie verantwortlich

Zu dem Expertenrat gehörte auch der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. Doch nicht nur Fachleute mit Expertise in Gesundheitsthemen und Virologie gehörten zu dem Gremium: Experten aus den Bereichen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Soziologie, Ökonomie und Politologie tummelten sich in dem Rat. Mit dabei war auch der Germanist Otto Kölbl – der 52-jährige Österreicher erfüllte bei der Erstellung des Strategiepapiers jedoch keine Lektoratsaufgaben, wie man vielleicht meinen möchte, er ist im Gegenteil Hauptautor.

Markus Kerber stellte ein Expertengremium für den Umgang mit Fragen zu Corona zusammen. Mit dabei: Germanist und Mao-Fan Otto Kölbl. Foto: imago images/Metodi Popow

Der Doktorand der schweizerischen Universität Lausanne hat damit maßgeblich den scharfen Kurs der deutschen Regierung vorgegeben, doch aufgrund welcher Expertise? Kölbl studierte in Lausanne Germanistik, Anglistik und Geschichte und unterrichtete seinen eigenen Angaben zufolge an der zentralchinesischen North-Western Polytechnical University in Xi’an. Seit 2007 forscht er über „sozioökonomische Entwicklung in China sowie über deren Darstellung in den westlichen Medien“ – sein Dissertationsprojekt. Neben der Doktorandentätigkeit arbeitet er im Ausmaß von dreißig Prozent als extern finanzierter Prüfer der Goethe-Sprachprüfungen für Deutsch an der Universität Lausanne.

„Von Wuhan lernen“

Anfang März 2020 jedoch publizierte Kölbl gemeinsam mit dem Bonner Politologen Maximilian Mayer das hobbymäßig in der Freizeit erstellte Paper „Von Wuhan lernen – Es gibt keine Alternative zur Eindämmung von Covid-19“ („Learning from Wuhan — there is no Alternative to the Containment of COVID-19“). Der Aufsatz stellt mehr ein politisches Pamphlet als eine wissenschaftliche Studie dar und propagiert autoritäre chinesische Methoden im Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Autoren bewarben ihr Werk bei Vertretern der deutschen und der österreichischen Regierung und schickten es auch an epidemiologische Institute in der Schweiz. Durch diese Verbreitung erfuhr auch die Universität Lausanne von dem Machwerk und forderte Kölbl auf, seine Universitäts-E-Mail-Adresse nicht mehr für seine Privatprojekte zu verwenden.

„Enorm wichtige Impulse“

Doch mittlerweile klopfte das deutsche Innenministerium bei Mayer und Kölbl an, um sie in Kerbers Corona-Tafelrunde aufzunehmen. Die offizielle Universitätsadresse war nun offensichtlich von nicht zu unterschätzender Relevanz für Kölbls Glaubwürdigkeit. Er setzte den Staatssekretär darauf an, seine Tätigkeit für die deutsche Regierung zu bestätigen, und dieser wandte sich direkt an die Universität Lausanne. Nicht einmal eine Woche nach der Gründung des Expertengremiums schrieb Kerber in einer Mail, dass Kölbl „durch seine Mitarbeit bisher schon enorm wichtige Impulse setzen“ konnte. „Ich wäre Ihnen allen sehr verbunden, wenn Herr Kölbl auch weiterhin mit seinen wissenschaftlichen Erfahrungen einen Beitrag leisten dürfte“, schrieb der Staatssekretär weiter.

Ungläubiger Dekan

Der Dekan der Universität Lausanne, der sich über die mangelnde gesundheitspolitische Qualifikation seines Sprachprüfers im Klaren war, hielt die E-Mail des deutschen Staatssekretärs für eine Fälschung. „Als Anlage erhalten Sie eine E-Mail, die wir vermeintlich von Ihnen erhalten haben. Wir halten diese Nachricht nicht für glaubhaft und bitten Sie daher um Bestätigung. Wir erlauben uns, Ihnen mitzuteilen, dass die politischen Aktivitäten des betroffenen Kollegen, Herrn O. Kölbl, in keinerlei Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als zu 30 % beschäftigter, extern finanzierter Prüfer der Goethe-Sprachprüfungen für Deutsch an der Section d’allemand der Universität Lausanne stehen“, schrieb Dekan Dave Lüthi an Kerber.

„Arroganz der etablierten Professorenschaft“

Anstatt stutzig zu werden, leitete Kerber Mayer – der Kölbl in das Gremium gebracht hatte – die Mail des Dekans weiter: „Wie soll ich damit umgehen?“, schrieb er. Dieser antwortete: „Einfach bestätigen, dass die E-Mail von Ihnen kommt. Die spinnen ja völlig. Typische Arroganz der etablierten Professorenschaft. Wie Otto Kölbl beschäftigt ist, hat mit seiner wissenschaftlichen Qualifikation und brillanten Analysefähigkeit rein gar nichts zu tun.“

Zu diesem Zeitpunkt war das Strategiepapier, das Seehofer die Munition für ein politisches Spiel mit der Angst liefern sollte, bereits fertiggestellt, und Kerber kamen offenbar keine Zweifel an der Qualifikation Kölbls – oder aber er vertraute auf seine Kenntnisse der chinesischen Repressionsmethoden. Schließlich wissen die chinesischen Behörden bestens darüber Bescheid, wie autoritäre Maßnahmen gegen Millionen Menschen umzusetzen sind.

Ersticken als Urangst und Schuldkomplexe

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Erst vergangene Woche lobte Kölbl in einer Twitter-Diskussion hitzig die Politik des chinesischen Diktators Mao. Kölbl zufolge ging es mit China aufwärts, weil Mao die „Intellektuellen Klo putzen“ geschickt hatte: „Mao ist an die Macht gekommen in einem Land, in dem die hochkultivierte Intellektuellenelite vorher uneingeschränkt herrschte. Dann schickte Mao die Intellektuellen Klo putzen, und das Land entwickelte sich, während es vorher der ‚Kranke Mann Asiens‘ war.“ Er beklagt weiters die „Gehirnwäsche von unseren akademischen China-Experten und unseren Medien über China, spezifisch über die Zeit unter Mao“. https://platform.twitter.com/embed/Tweet.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-0&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1362176313201725449&lang=de&origin=https%3A%2F%2Fwww.derstandard.de%2Fstory%2F2000124486894%2Fmao-fan-verfasste-radikale-corona-strategie-fuer-deutsches-innenministerium&siteScreenName=derstandardat&theme=light&widgetsVersion=e1ffbdb%3A1614796141937&width=550px

Im August ließ er ein fragwürdiges Verhältnis zur westlichen Meinungs- und Pressefreiheit durchklingen, indem er nach „Werkzeugen, um Journalisten zur Rechenschaft ziehen zu können“, rief, weil die renommierte britische „Times“ über mögliche Verbindungen des Coronavirus zu einem Labor in Wuhan berichtet hatte. https://platform.twitter.com/embed/Tweet.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-1&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1292785312318599174&lang=de&origin=https%3A%2F%2Fwww.derstandard.de%2Fstory%2F2000124486894%2Fmao-fan-verfasste-radikale-corona-strategie-fuer-deutsches-innenministerium&siteScreenName=derstandardat&theme=light&widgetsVersion=e1ffbdb%3A1614796141937&width=550px

All dieses radikale, undemokratische und autoritäre Gedankengut floss auch in das Papier für das Innenministerium ein. Dennoch – oder vielleicht auch gerade deswegen – zeigte sich Kerber in einer E-Mail an die Autoren vom Resultat der Auftragsarbeit begeistert: Das von der Expertengruppe verfasste Strategiepapier „wird in seiner hohen Qualität und Umsicht nun den Weg ins Krisenkabinett der Bundesregierung finden“, schrieb er. Trotzdem wurde der Expertenrat einige Zeit später wieder aufgelöst. Mayer tritt derzeit als einer der Protagonisten der „No Covid“-Initiative auf, die autoritäre Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie fordert. Kölbl ist weiterhin in Lausanne beschäftigt.

Der Einzige mit Plan

Auf seinem Twitter-Account bezeichnet sich der Germanist als „Forscher an der Universität Lausanne zu Gesundheitsthemen (derzeit Covid-19)“ und als Mitglied der „Covid-19-Taskforce des deutschen Innenministeriums (derzeit inaktiv)“. An Selbstvertrauen bezüglich seiner virologischen Expertise mangelt es Kölbl also offensichtlich nicht. Darauf lässt auch seine Reaktion auf Kritik an seiner Teilhabe an der Erstellung des Corona-Positionspapiers des Innenministeriums im vergangenen August auf Twitter schließen. „Vielleicht ist es ein Skandal, dass ich in diese Taskforce kam, weil ich Anfang März als Einziger einen Plan zum Eindämmen des Virus zu bieten hatte, als alle (!) westlichen Experten nur von Herdenimmunität schwärmten“, schrieb er und verlinkte auf sein Wuhan-Paper. https://platform.twitter.com/embed/Tweet.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-2&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1294626546733416448&lang=de&origin=https%3A%2F%2Fwww.derstandard.de%2Fstory%2F2000124486894%2Fmao-fan-verfasste-radikale-corona-strategie-fuer-deutsches-innenministerium&siteScreenName=derstandardat&theme=light&widgetsVersion=e1ffbdb%3A1614796141937&width=550px

Das eine Strategie der Angst propagierende Papier von Seehofers Expertenrat prägt jedenfalls noch bis heute die Corona-Politik der deutschen Regierung wesentlich mit – und damit auch die Politik vieler anderer Regierungen in Europa, die stets einen Blick auf den Kurs in Berlin haben. (Michael Vosatka, 26.2.2021)

Link

Welt am Sonntag: Wie das Innenministerium einen Mao-Fan zum Corona-Berater machte

  • Jun.-Prof. Dr. Maximilian Mayer mayer.png Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik   Kontakt Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Römerstraße 164 Raum 4.011b Tel. +49 (0)228/73 5640 E-Mail: maximilian.mayer@uni-bonn.de Twitter: @mayer_iras

Maximilian Mayer University of Bonn | Uni Bonn · Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie I work at University of Bonn. My research areas include the global politics/governance of science, innovation, and technology; China’s foreign and energy policy; theories of International Relations, global energy and climate politics. My current research is focused on digital infrastructures and emerging global order. Was der Politik Depp, von sich gab, ohne je in Wuhan gewesen zu sein, noch eine reale Quelle zuhaben, ist einmalig. Niemand vom BND, der Botschaft, WHO erstellte echte Berichte, Alles frei erfunden, auch die Show mit den 16 Krankenhäusern, dem facebook Augenarzt, aus Wuhan, der seine Show für die Medien und Christian Drosten und andere Hirnlose Gestalten durchzog. Otto Kolbl University of Lausanne | UNIL · Section d’allemand

Learning from Wuhan — there is no Alternative to the Containment of COVID-19
  • March 2020

Authors: Otto Kolbl

https://twitter.com/OttoKolbl/status

Erfundene Viren, Das grösste Verbrecher Kartell der Welt: Angela Merkel, Horst Seehofer, Markus Söder, Bill Gates, COVAC, G-7, die EU Banden.

Februar 24, 2021
von agronkrasniqi

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Die größte Lüge, die jemals erzählt wurde: Sieben amerikanische Universitäten bestätigen, dass das Coronavirus nicht existiert Wir haben das erst 1000 mal erzählt, die anderen aber schon 10 Milliarden mal. Wir müssen also auch noch lange weitermachen. Die größte Lüge, die jemals erzählt wurde: Sieben amerikanische Universitäten bestätigen, dass das Coronavirus nicht existiert Dr. Rudi […]

Der geplante Betrugs Müll, des Bill Gates, Klaus Schwab (WEF) mit den Pfizer-Biontech, Moderna RNA Impfstoffen

Januar 20, 2021
von balkansurfer

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Abnahmme des Impfmülles, wird Weltweit, vor allem im Balkan erpresst, wie die Betrugs PCR Tests und Masken https://www.wochenblick.at/ehemaliger-pfizer-mitarbeiter-leakt-daten-warnt-vor-impfung/ Gründung eines Verbandes Ehemaliger Pfizer-Mitarbeiter leakt Daten, warnt vor Impfung Bild: Screenshot aus „Pharma Leaks“ Nachrichten in diesen Tagen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die münsterländische Zeitung WN berichtet, dass sich im Durchschnitt 80 Prozent des Krankenhaus-Personals […] Verschlagwortet: Angela Merkel, Bill Gates, Klaus Scfhwabe, Markus Söder, Pfizer, Ursula von der Leyen Posted in: Internationale Mafia

Zerstörung von Europa: Die zunehmende Selbstradikalisierung der Angela Merkel, Markus Söder

Januar 16, 2021
von balkansurfer

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Der berüchtigte Christian Schmid, ist auch noch Hoher Repräsentant in Bosnien, erpresste den Verkauf der Betrugs Roche PCR Test, wie ein Mafia Boss, einschlägig bekannt, auch wie er Monsanto promotete! Erfundene Gefahren, Grundlage, für Kriegs und Pharma Projekte: „State Capture“, die Übernahme Des Staates, durch korrupte Dumm Kriminelle, was mit Deutschland besonders deutlich wird und […] Verschlagwortet: Anglea Merkel, Markus Söder Posted in: Allgemeines

Einfach einen Müll erfinden, denn ob es einen gefährlichen Virus gibt, das wird nicht hinterfragt, noch diese angeblichen Viren, nun Mutanten isoliert: am Computer erfunden. einfach den Podcast hören, was diese Gestalt der Lächerlich selbst sagt. Krank, verhungert, Haare fallen aus, wie bei einem Stahlenschaden, der Helmholtz Chef, gelernter Physiker, der Viren am Computer modelliert, wie Neil Ferguson, für die Pharma Industrie, Microsoft. Früher nannte man die Leute: Hochstabler, soviel Blödsinn, verbreitet er hier im Podcast für Geld. Tolle wissenschaft, Angela Merkel Berater

Zitat der Chef von dem berüchtigen Institut Michael Meyer-Hermann: „es gibt viele Unbekannte! – man hat keine verlässlichen Daten!–Unbekannte Daten: 95 %

Der Kerl, wieß also genau, das er Müll verbreitet, bei solchen Aussagen. Lockdown, mit frei erfundenen Geschichten. modelliert

Podcast anhören, von einem kompletten Spinner, denn Viren sind normal die Ausbreitung kann man nicht berechnen, und sind diese Viren gefährlich: ebenso nicht
#1: PROF. MEYER-HERMANN ÜBER DAS MODELLIEREN UND NO COVID

https://www.ndr.de/media/1-Prof-Meyer-Hermann-ueber-Modellieren-und-No-Covid,audio831700.html

Noch ein Hofnarr, der harten Lockdown fordert

https://www.achgut.com/images/archiv/_728w/1zu1-apweiler.jpg

Der Hofrechner

Kürzlich wurden auf Achgut.com die Gründe behandelt, warum das Wissenschaftssystem in politische Abhängigkeiten geraten ist und daher immer stärker dazu tendiert, politisch gewünschte Resultate zu liefern. Das legt nahe, auch einmal genauer hinzuschauen, welche Personen in diesem System zu öffentlichen Experten werden. Damit meine ich Wissenschaftler, deren Nähe zur Macht sich in einer erstaunlichen Medienpräsenz und einem damit verbundenen Status ausmünzt.

Die Corona-Krise bietet dazu reichlich Anschauungsmaterial, insbesondere in jenem Wissenschaftszirkel, der die Entscheidungen der Bundesregierung mit wissenschaftlicher Expertise unterfüttert. Dieser Zirkel scheint keinen wohldefinierten Umfang zu haben, sondern variiert nach Bedarf der Kanzlerin. Aber einige Namen tauchten in den vergangenen zwölf Monaten im Zusammenhang mit Regierungsberatungen immer wieder auf, und so ist es hohe Zeit, einen verschärften Blick auf diese von der Regierung herangezogenen Experten zu werfen. Damit keiner von ihnen bevorzugt oder benachteiligt wird, folgt die Betrachtung der Herrschaften dem Alphabet. Am Anfang steht daher Rolf Apweiler, der es als „Merkel Berater“ und einer der Modell- und Hochrechner vom Dienst zu einer bemerkenswerten Medienpräsenz gebracht hat. Weitere Herrschaften werden in einer kommenden Folge von Beiträgen präsentiert.

Rolf Apweiler who? Das hätte man in Vorcorona-Zeiten schlicht gefragt. Der Mann hat Biochemie studiert und 1994 an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit promoviert, in der er der Wirkung bestimmter Substanzen auf die Insulinsensitivität und Glucosetoleranz bei Ratten nachging. Während seiner Promotionszeit arbeitete er von 1987 bis 1994 am Swiss-Prot-Projekt mit, bei dem es um den Aufbau einer Sequenzierungsdatenbank für Proteine geht. Träger des Projekts ist unter anderem das European Bioinformatics Institute (EBI), das wiederum zum European Molecular Biology Laboratory (EMBL) gehört, einer von den EU-Staaten gemeinschaftlich finanzierten Forschungseinrichtung.

Wie und wann Apweiler vom Swiss-Prot-Projekt ins EMBL-EBI und auf eine feste Stelle wechselte, verraten die wenigen Statements, die es zu seiner Biographie gibt, nicht. Man muss sich daher mit der Auskunft des EMBL-EBI begnügen, dass Apweiler seit 1987 „dabei ist“ und Herausragendes zum Thema „Proteomik“ geleistet habe. Das muss kurz erklärt werden….https://www.achgut.com/artikel/rolf_apweiler_der_hofrechner_

Lupenreines „State Capture“, durch Dumm Kriminelle, die auch noch den Sozial Media von Christian Drosten und dem RKI glaubten: Niemand die Wuhan Story kontrollierte, Niemand die Chinesin aus Wuhan, von Webasto befragte, weil Nichts war. Heute ist die Impfstation in Gauting, bei Starnberg leer, 4 Anmeldungen, Niemand von der Firma Webasto, denn die wissen am Besten, was das für eine erfundene Lügen Show ist. Wieviele Alte, Leute, Kinder wollen die noch in die Depression und den Selbstmord treiben?

Carl Christian Jancke / 04.03.2021 / 06:15 / Foto: Wildermann / 0
Es muss ein Ende haben

Schweden hat nie einen Lockdown gehabt, in den USA fallen Restriktionen wie Dominosteine, in Texas gibt’s nicht einmal mehr Maskenpflicht. Deutschland ist derweil in einer Endlosschleife. Alle Wochen wieder: Merkel liefert eine irre Beschlussvorlage, dann werden ein paar Zuckerli zur Ruhigstellung verteilt. Wie die Schulkinder darf die Nation dann zur Kenntnis nehmen, wie sie in den nächsten Wochen leben darf. Schluss damit. Wir müssen unser Leben wieder selber in die Hand nehmen. / ………………….
Über die politische Entscheidungsfindung lässt sich nur feststellen: Ein Diskurs findet nicht statt. Ein wissenschaftliches Konzil über die richtige Maßnahmen wurde nicht einberufen……………………..mehr

Diese Banden benutzen gefälschte, Zahlen, mit sogar gefälschten Website, und alle Zahlen waren von Beginn erfunden und auch unbrauchbar, erklärt hier ein Experte: Stephan Luckhaus (* 28. Mai 1953 in Remscheid[1]) ist ein deutscher Mathematiker.

Am 28. März 2007 (Matrikel-Nr. 7124) wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt[9], 2019 zum Senator der dortigen Sektion Mathematik. Ende 2020 trat er „aus Protest gegen die Corona-(Desinformations-)Politik der Nationalakademie oder genauer des Präsidiums“ aus der Leopolina aus.

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