MIT Geldwäsche Stelle, SPD Partner, durch Immunität geschützt, Absturz als Betrüger: Vürgal Öger

Posted on Juni 7, 2016 von

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 Da wegen Morde gegen Yurdal Öger vor 20 Jahren ermittelt wurde, wegen Geldwäsche von Drogen Geldern des Türkischen Geheimdienstes MIT, erhielt Yurdal Öger Immunität durch die korrupten SPD Banden, als EU Abgeordneter. Einstmal mit Hilfe des Türkischen Militärs zum grössten Reise Unternehmer nur in 1 Jahr aufgebaut, in 1984, erfolgt nun der Absturz eines Betrügers. Größenwahnsinnig, baute er einen Spezial Reise Veranstalter in ein Weltweit agierendes Unternehmen um, was schief gehen musste.
Deutscher Pass, zugleich beantragte er erneut die Türkische Staatsbürgerschaft schon vor 30 Jahren, was ein Betrug ohne Bespiel damals war, gedeckt von den SPD Hofschranzen.

Insolvente Touristikfirmen: Gericht erlässt Arrestbefehl gegen Unternehmer Öger

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Insolventer Touristik-Unternehmer: Der tiefe Fall des Vural Öger Fotos
Vox

Heute beginnt die Gläubigerversammlung des Touristik-Pleitiers Vural Öger. Viel wird wohl nicht zu holen sein. Auch weil Öger nach Informationen von SPIEGEL ONLINE offenbar Vermögen beiseite geschafft hat.

Wenig Zeit? Am Textende gibt’s eine Zusammenfassung.


Mit der Kaufmannsehre ist das so eine Sache. Für die einen ist das ein hehres Wort, für andere eine bloße Worthülse.

Vural Öger darf man wohl getrost zu den anderen zählen. Der ehemalige Touristikunternehmer und Gründer von Öger Tours gefiel sich lange in der Rolle des Zampanos. Model, Selfmade-Millionär, EU-Parlamentarier, Entertainer – seit 2014 war er einer der Juroren in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“, eine Casting-Sendung, bei der Start-ups um Investorengelder buhlen.Doch mit dem gegebenen Wort, mit der Ehre und mit der Glaubwürdigkeit schien es bei dem Hamburger Kaufmann nicht so weit her zu sein. Mehrfach sicherte Öger den Jungunternehmern in der Sendung zu, in ihr Produkt zu investieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, mehrfach wollte er später davon offenbar nichts mehr wissen. Mehrfach beklagten sich Kandidaten hinterher über den Juroren Öger.

Wie auf der Showbühne agierte Öger offenbar auch im echten Leben. Zumindest wohl kurz vor der Insolvenz seiner eigenen Reiseunternehmen V.Ö. Travel (VÖT) und Öger Türk Tur (ÖTT). Er machte Zusagen, beschwor die Zusammenarbeit, trickste und täuschte aber offenbar, als es eng wurde. Bis er sich schließlich ganz entzog. Zuvor gab er noch ein paar Interviews, eines war überschrieben mit „Über Geld spricht man nicht“.

Doch da gibt es gerade ein paar Leute, die ganz gern mit ihm über Geld sprechen möchten.

„Wir haben bei jeder Buchung Geld verloren“

Am 30. Dezember 2015 meldete Öger für sein Unternehmen VÖT Insolvenz an. Am 4. Januar 2016 folgte die Pleite des anderen Unternehmenszweigs ÖTT, die er noch am Tag der Insolvenz in Fly Türk umbenannte. „Wir haben bei jeder Buchung Geld verloren“, barmte Öger in der „Welt“. „Der Markt für Türkei-Reisen ist total zusammengebrochen.“ Gründe seien der Syrienkrieg und die unsichere Lage im arabischen Raum. „Die Menschen wollen nicht dort Urlaub machen, wo an den Stränden Tausende Flüchtlinge liegen“, so der einstige Vorzeigeunternehmer im Februar.

Was Öger aber nicht sagte: Mit seinem Pauschalurlaub-Unternehmen VÖT machte er nur einen Bruchteil seines Geschäfts. Längst hatte er sich mit ÖTT auf ein anderes – viel lukrativeres – Feld verlegt, das des sogenannten ethnischen Verkehrs; also auf in Deutschland lebende Türken, die regelmäßig in ihre Heimat fliegen. Ganz unabhängig von der politischen Lage in Syrien. Und dieses Geschäft ist bis heute äußerst stabil.

Im Jahre 1991 begann Ögers Zusammenarbeit mit SunExpress, einem Joint Venture zwischen Turkish Airlines und der Lufthansa. ÖTT charterte Flugzeuge von SunExpress und flog auf eigene Kosten und eigenes Risiko. Ab dem Jahr 2010 stellten beide die Kooperation auf eine neue Grundlage.

Öger verkaufte den Mutterkonzern Öger Tours an Thomas Cook und trat fortan nicht mehr hauptsächlich als Reiseveranstalter auf, sondern mit ÖTT lediglich als Flugticketagentur. Er verkaufte die Tickets von SunExpress ohne eigenes Risiko an über 1000 kleinere Reisebüros und kassierte dafür von SunExpress stattliche Provisionen – je nach Erfolg bis zu zehn Prozent.

Zwischen 2010 und 2015 soll Öger rund 350 Millionen Euro Umsatz mit den Verkäufen der Tickets für SunExpress gemacht haben, seine Provision lag angeblich bei fast 40 Millionen Euro. Kein schlechtes Geschäft, zumal kaum Kosten anfielen, da Öger nur wenig Personal beschäftigte. Öger hatte lange Zeit sogar so weitreichende Zahlungsmodalitäten, dass er die Flugticketumsätze abzüglich seiner Provisionen erst dann an SunExpress zahlen musste, wenn die Reisenden den Flug angetreten hatten – teilweise also mehrere Monate nach Erwerb der Tickets. Viel Zeit, um mit dem Geld zu arbeiten.

Doch im September 2015 stockte die Geschäftsbeziehung. Öger hatte über Monate nicht gezahlt, es waren Verbindlichkeiten in Höhe von rund 17 Millionen Euro aufgelaufen, die er allein SunExpress schuldete. SunExpress pochte auf Zahlung, Öger beschwichtigte und vereinbarte mit seinem Partner eine Ratenzahlung über 30 Monate. Zur Untermauerung seiner Solvenz unterzeichnete er sogar eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Die Konsequenz: Öger haftete mit seinem Privatvermögen, wenn seine Firma ÖTT die Ratenzahlungen nicht leisten sollte.

Öger kümmerte sich intensiv darum, sein Vermögen zu minimieren

Genau dieser Fall soll nun eingetreten sein. Schon im Spätsommer 2015 zeichnete sich ab, dass Ögers Firma die Raten entweder nicht zahlen konnte – oder nicht zahlen wollte. Nachdem ein neuer Vertrag und die Bürgschaft unterzeichnet waren, überwies Öger noch brav alle 14 Tage die Einnahmen aus den Ticketverkäufen und auch die erste Rate seiner Rückstände. Doch schon die zweite fällige Rate Ende November blieb Öger schuldig.

Im Januar, kurz nach der Insolvenz, ließ Öger seinem langjährigen Partner SunExpress durch seinen Anwalt mitteilen, dass er nicht mehr in der Lage sei, zu bezahlen. Eine Behauptung, die, zumindest aufs Unternehmen bezogen, stimmen dürfte. Laut Bundesanzeiger liegt eine „drohende Masseunzulänglichkeit“ vor. Der „Zeit“ beeilte sich Öger aber damals mitzuteilen, es handele sich lediglich um eine unternehmerische Insolvenz, es gehe nicht um sein Privatvermögen….

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vural-oeger-gericht-erlaesst-arrestbefehl-gegen-den-unternehmer-a-1095520.html

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