Fragwürdigkeit der UN Internationalen Gerichte: „Pirangate“ entfacht Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien

Posted on Juli 23, 2015 von

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Es geht auch um Erpressung, was durch die EU Länder normal ist. Kroatien erhielt nur die EU Mitgliedschaft, nachdem Slowenien die Zustimmung zum Internationalen Schieds Gericht erpresste, von Kroatien.
„Pirangate“ entfacht Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien

Grafik aus dem Jahr 2010.
„Pirangate“ entfacht Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien
23. Juli 2015, 14:16
 Zagreb sucht nach Ausweg aus Schiedsverfahren, Ljubljana empört wegen Spionagemethoden der anderen Seite

Ljubljana/Zagreb – Die Spannungen zwischen Slowenien und Kroatien um den für gelöst gehaltenen Grenzstreit sind wieder voll aufgeflammt. In weniger als einem halben Jahr soll die Entscheidung des Ad-hoc-Schiedsgerichts über den Verlauf der See- und Landgrenze zwischen den beiden Ländern vorliegen, doch eine Abhöraffäre gefährdet nun das 2009 vereinbarte Schiedsverfahren und damit die Lösung im jahrelangen Streit.

Nachdem bekannt wurde, dass vertrauliche Informationen des Schiedsgerichts an die slowenische Seite durchgesickert sein sollen, versucht Zagreb aus dem Schiedsverfahren auszusteigen. Ljubljana beschäftigt sich hingegen vor allem mit der Tatsache, dass seine hohen Beamten von der anderen Seite abgehört wurden.

Abgehörte Telefongespräche

Ein Bericht der kroatischen Tageszeitung „Večernji list“ schlug am gestrigen Mittwoch wie eine Bombe auf beiden Seiten der Grenze ein. Die Zeitung veröffentlichte abgehörte Telefongespräche – zuerst die Transkription, danach auf ihrer Internetseite auch die mitgeschnittenen Tonaufnahmen – zwischen dem von Slowenien bestellten Schiedsrichter Jernej Sekolec und der hohen Außenamtsbeamtin Simona Drenik, die im Schiedsverfahren als Vertreterin Sloweniens fungiert.

Zagreb sucht nach Ausweg aus Schiedsverfahren, Ljubljana empört wegen Spionagemethoden der anderen Seite

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