Kopie der FIFA: Mafia Schach Verbände mit Silvio Danailov / Bulgarien und Vladimir Šakotić in Montenegro

Posted on Juni 3, 2015 von

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Sport Vereine wie Kultur Vereine sind Geldwäsche Stellen der Balkan Mafia, ebenso oft Tarn Organisationen für Schmuggel aller Art. Überhöhte Abrechnungen: man hat das westliche Betrugs System übernommen von Bechtel, RWE, EBRD und EIB Bank: Lehrmeister Weltbank und oft Diplomaten vor allem aus der US Botschaft

Bulgarien: 1,5 Mio. Euro veruntreut?

von André Schulz
02.06.2015 – In Bulgarien wurden schwere Anschuldigungen gegen die Führung des bulgarischen Schachverbandes erhoben, dessen Präsident Silvio Danailov und dessen Exekutivdirektor Nikolay Velchev ist. Der Verband soll sich Fördergelder in Höhe von 1,5 Mio. erschwindelt und diese auf das Konto einer Firma überweisen haben, die „zufällig“ den Namen „European Chess Union Ltd.“ trägt. Mehr…

Betrug in großem Stil?

Schon vor und auch während der Schacholympiade in Tromsö dämmerte ein Finanzskandal innerhalb der European Chess Union (ECU) herauf. Der Schachverband von Montenegro hatte seinen Vorsitzenden Vladimir Sarkotic wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten zum Rücktritt gezwungen. Im Zuge der Organisation der Europäischen Jugendmeisterschaften im September 2013 in Budva sollen vom Veranstalter Dienstleistungen zu völlig überhöhten Preisen von Privatfirmen in Anspruch genommen worden sein, die in Verbindung mit Sarkotic standen. Mit anderen Worten: Sarkotic soll eine ihm selbst gehörende Firma beauftragt haben, an die von ihm geleitete Organisation Spielmaterial zu vermieten und hat auf diese Weise Fördergelder in die eigene Tasche geleitet. Der Schaden beträgt über 100.000 Euro. Der Montenegrinische Verband hat daraufhin seinen Präsidenten angezeigt.

Dear friends of chess,

We wish to inform you that on 5th August 2014 the Chess Federation of Montenegro filed a criminal complaint against the Executive Director of the ECU and its former President Vladimir Šakotić for the abuse of the official position and financial damage he inflicted to the Chess Federation of Montenegro.

Along with criminal complaint evidence was attached on basis of which there is a reasonable doubt that the Chess Federation of Montenegro during the year 2013 was financially damaged by more than €100,000.

State authorities have been conducting investigation by the legal duty already for several months.

The organization of the European Youth Chess Championships in Budva was characterized by a lack of transparency, conflict of interest and speculative behavior in the opinion of the Directorate of Sport of Montenegro as well.

Chess Federation of Montenegro strives that all chess events should be followed by the transparent and professional organization which includes clear conditions.

Sincerely,
Angelina Vuković, President
Chess Federation of Montenegro

Da Sarkotic gleichzeitig Exekutiv-Direktor der ECU war, wurde auch die Europäische Schachunion und ihr damaliger Präsident Silvio Danailov von dem Skandal in Mitleidenschaft gezogen. Sarkotic reiste erst gar nicht zum Kongress der ECU nach Tromsö an. Danailov wurde dort als Präsident der Europäischen Schachunion abgewählt.

Silvio Danailov

Beim Treffen des FIDE Präsidiums in Chengdu Ende April wurde von weiteren Unregelmäßigkeiten berichtet, diesmal im Bereich des bulgarischen Schachverbandes. 200.000 Euro, die vom bulgarischen Sportministerium als Fördergelder an den bulgarischen Schachverband gezahlt wurden, seien dort „versickert“. Präsident des bulgarischen Schachverbandes ist Silvio Danailov. Sein Exekutivdirektor ist Nikolay Velchev.

Am 21. Mai informierte die ECU, deren Präsident inzwischen Zurab Asmaiparashvili ist, seine Mitglieder in einer Presserklärung, dass im Zuge der Ermittlungen um den Budva-Skandal entdeckt wurde, dass der Montenegrinische Verband Zahlungen an eine „European Union LLC“ geleistet hat, und dabei der Eindruck erweckt wurde, dies seien Gebührenzahlungen an die ECU.

Kiril Georgiev

Demnach hat die Leitung des bulgarischen Schachverbandes, Präsident ist Silvio Danailov, der Exekutivdirektor Nikolay Velchev, offenbar Fördergelder für den Schachbund erschwindelt und möglicherweise in großer Menge in die eigenen Taschen umgeleitet. So wurden beispielsweise die Open in Albena und Golden Sands gegenüber dem Sportministerium als „European Cups of Chess“ deklariert, um ihnen den Anschein offizieller ECU-Turniere zu geben, und dafür Fördergelder in Höhe von 200.000 Euro entgegengenommen.

Am 4. Mai 2011 wurde in der Offshore Zone von Delaware, USA, zu diesem Zweck eine European Chess Union Ltd. registriert, die als „ECU-Gebühren“ deklarierte Zahlungen empfing. Im Laufe der fünf Jahre ihrer Existenz soll diese Firma laut den Unterlagen der bulgarischen Finanzaufsicht insgesamt 1,5 Mio. Euro entgegengenommen haben, die vom bulgarischen Verband, aber wie oben erwähnt, auch vom montenegrinischen Verband überwiesen wurden, jedes Mal als vermeintliche ECU-Gebühren getarnt.

In diesem Zusammenhang hat der bulgarische Verband laut den Ermittlungen der Finanzaufsicht 2011 und 2012 insgesamt 375.000 Euro „Gebühren“ für die Organisation zweier Turniere an die ECU Ltd in Dalaware überwiesen. 2011 wurden der ECU Ltd. zudem 125.000 Euro für die angebliche Zurverfügungstellung von Spielmaterial, Uhren und Störsender bezahlt. Die Anmietung eines Spielsaals in Albena wurde vom bulgarischen Verband mit angeblichen 25.000 Euro veranschlagt. Hinzu kamen 40.000 Euro für medizinische Betreuung, 45.000 Euro für das Sicherheitspersonal etc. In der Pressekonferenz wurde von weiteren Unregelmäßigkeiten berichtet. Die Ermittlungen dauern derzeit aber noch an.

http://de.chessbase.com/post/bulgarien-1-5-mio-euro-veruntreut

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