30 Jahre Demonstrationen im Kosovo. Diesmal sind es die Bergleute der „TREPCA“ Mine

Posted on Januar 24, 2015 von

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Die Trepca Mine wollte ja die Georg Soros Mafia schon in 1999 stehlen. Warum die Kosovaren sich einmal über die Unabhängigkeit freuten und den NATO Bomban Einsatz mit Kriminellen wurde schon vor über 10 Jahren erkannt. „was hat uns das jetzt Alles gebracht?“ fragten damals schon die Hardliner der Kosovo und Mazedonischen Mafia. Nun wird wie unter Milosevic wieder demonstriert, die Kosovo Albaner flüchten aus dem Land, nur die Verbrecher und Partner der Westlichen Werte Gemeinschaft, feiert Straffreiheit ihre vielern Verbrechen und der totalen Korruption. Änderung ist nicht in Sicht. Inkomptent, Präsidentin Atifete Jahjaga, von dem korrupten US Botschafter Dell installiert, eine billige Betrügerin mit gefälschten Schul Zeugnissen und gefakten Polizei Ausbildungs Diplomen, kassierte viele Jahre das Gehalt als 2 höchste Polizei Direktorin. Womit Alles über eine verbrecherische US und NATO Politik sichtbar ist, was sowieso jeder im Balkan weiß. Albaner kennen nur Zerstörung, wie auch dieser Vorfall heute zeigt.

Kosovo Miners Stay Deep Underground in Row Over Mine’s Fate

FILE - Miners walk in underground tunnel in Trepca mines, Mitrovica, Nov. 2008.

FILE – Miners walk in underground tunnel in Trepca mines, Mitrovica, Nov. 2008.

Hundreds of miners in Kosovo refused to resurface at the end of their shift on Tuesday to protest a government policy reversal on the fate of the mine, which is claimed by the country’s former master Serbia.

Fearing bankruptcy, Kosovo’s new government said last week it would take control of the sprawling Trepca mining complex, but backtracked on Monday following a furious response from Serbia and intense discussions with Western diplomats.

Serbia, which does not recognize Kosovo’s 2008 declaration of independence and claims some 75 percent of Trepca, had warned that any attempt by Pristina to take over the mine would jeopardize EU-mediated talks between the two sides.

On Tuesday, some 350 Trepca miners refused to return from their shift 750 meters (2,460 feet) below ground to protest the government reversal.

„The miners are on strike and they will not end it until parliament adopts the law on public enterprises,“ said Trepca spokesman Musa Mustafa.

The Trepca complex of lead, zinc and silver mines once employed 20,000 people and accounted for the majority of the former Yugoslavia’s mineral wealth.

Since Kosovo’s 1999 breakaway from Serbia in war, Trepca, which straddles Kosovo’s Serb-Albanian ethnic divide, has been held in trust and readied for sale by an agency created by the United Nations.

However, the Privatization Agency of Kosovo (KPA) has failed to come up with a plan for the mine’s future, partly due to its murky ownership structure and numerous creditor claims.

Although managers at the mine estimate the reserves could be worth some $11.6 billion, its uncertain future has stymied development and Trepca currently operates at a minimum level of output just to keep the pits alive.

Citing the risk of the company being dismembered by creditors, Kosovo Prime Minister Isa Mustafa said last Friday his government would declare Trepca „public property.“ But it swiftly backed down, saying on Monday that it would give KPA a further three years to restructure the complex.

Besides its mineral wealth, Trepca is also held in special regard in Kosovo for a 1989 hunger strike by miners after Serbia abolished the then province’s autonomous status, marking the start of a long period of passive resistance by the ethnic Albanian majority before a guerrilla war broke out in 1998-99.

Serbia argues that the sale of „socially-owned enterprises“ of the former Yugoslavia within Kosovo amounts to state plunder.

Die Dumm dreisten Berufs Verbrecher der korrpten EU Politik, verhindern einen Bericht über solche Demonstrationen. Zu peinlich das Versagen der korrupten und inkompetenden Demokratie Bringer aus Deutschland und den USA, welche vor allem die Korruption, AIDS, Prostitution und Verbrechen aller ARt brachten.

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Police Fire Tear Gas at Kosovo Opposition Rally

Clashes erupted between riot police and over 2,000 people protesting in Pristina for the dismissal of Serb minister Aleksandar Jablanovic, who is accused of insulting Albanian war victims.

Die Albanische Deppen Mafia rund um Albin Kurti, will sich die Mine unter den Nagel reissen, weil man zudumm für jede Arbeit ist. Die „Vetëvendosje“, die billigen Schläger wieder einmal, wo niemand einen Beruf gelernt hat.

Kampf für ein „ethnisch reines Groß-Albanien“

Hinweise auf Analphabetismus: Die Anhänger der „Vetëvendosje“   haben Probleme damit, den eigenen Vereinsnamen orthographisch korrekt an   die Wand zu sprühen.
Oberst Avdyl Mushkolaj, Führer  der UÇK-Veteranen.

„Vetëvendosje“ verbreitet ein „Manifesto“, in dem die eigenen Grundsätze und Ziele langatmig ausgeführt werden. Diese lassen sich auf wenige Essentials komprimieren. Zum einen sind für diese Radikalen alle Serben ein riesiges Übel – je mehr Schaden man ihnen zufügt, desto besser für die Albaner, für den Balkan, für Europa. Zum zweiten ist die UNMIK „undemokratisch“, „kolonialistisch“, „unerträglich“ – die Kosovaren werden erst aufatmen, wenn sie und alle internationalen „Pseudo-Institutionen“ das Kosovo verlassen. Zum dritten braucht das Kosovo weder „Standards“ noch international geleitete „Status-Verhandlungen“, sondern allein ein „Referendum des Volks von Kosovo“, das der Rest der Welt gefälligst zu respektieren habe. Was dann geschieht, wird nicht erwähnt, ist aber leicht vorstellbar.
Seit etwa 130 Jahren verfolgen die Albaner ihr großes Ziel, das „ethnisch reine “Groß-Albanien“, bestehend aus dem heutigen Albanien, dem Kosovo, den südlichen Regionen Montenegros („Dukagjin“) und Serbiens („Ost-Kosovo“), zwei Dritteln Makedoniens („Ilirida“) und dem ganzen Nordwesten Griechenlands („Camerija“). Fast ebenso lange wird der „internationale Faktor“ gesucht, der den Albanern ihr ersehntes „Groß-Albanien“ als Morgengabe überreicht. Die 1878 entstandene „Liga von Prizren“ erwartete vom Osmanischen Imperium, dass es seine „albanischen Vilajets“ – wie die westbalkanischen Reichsteile bis heute in albanischer Propaganda genannt werden – zu diesem Gebilde zusammenfügen und in die „Freiheit“ entlassen würde. Die Osmanen wurden aber 1912 im Ersten Balkankrieg von den vereinten Balkanvölkern fast völlig aus Europa herausgedrängt. Albaner hatten an dem Krieg nicht teilgenommen, verlangten von der Londoner Friedenskonferenz aber erneut ihr „Groß-Albanien“.
http://balkan-spezial.blogspot.com/2010/01/albin-kurti-ein-halbanalphabetischer.html

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Albanian Secret Service Chief Fatos Klosi in 16.5.1998 in der “Albania” durch den Albanischen Geheimdienst Chef Fatos Klosi: KLA (UCK) is financed by Bin LadenSTEINER: ALBANIAN NATIONAL ARMY IS A TERRORIST ORGANIZATION
Financial Infrastructure of Islamic Extremists in the Balkans

siehe auch die Festnahme von Sabrit Geci

Kommentar: Der Vorläufer UCK hat man schon in 1991 durch den PM Fatos Nano u.a. die Nutzung von Militär Krankenhäusern in Nord Albanien gestattet, was dann später auch zur Verbindungen mit Bin Laden Vertreter Baskhim Gazidede führte und den Zweigstellen in Durres und Tirana, um u.a. den Drogen Handel etc. zu organisierten. siehe Mord Bar DRENCIA, welche wegen der Blutrache nach einem Mord in 2009, verkauft wurde, oder die Haradinaj Zweigstelle.


Hotel Rivera, direkt an den Bahngleisen in Skhozet in Richtung Pleba bei Durres. Ein illegal errichtes Gebäude, wo der WFW, Lebensmittel über seine Mafia Truppe in 1999 verteilt. Das Hotel ist auf illegal besetztem Grundstück von den Kosovaren Gangs errichtet, wobei diese Leute, wie es so üblich ist, die Wasser und Strom Leitungen anzapfen.

Hotels der Haradinaj Mafia aus dem Kosovo in der Pista Ilyria, direkt am Militär Grundstück des Albanischen Staatspräsidenten, wo sich auch die CIA Ausbildungs Schule befindet.

In diesen Hotels wurden 1999, die Todes Schwadronen der “Atlantik Brigade” von Haradinaj trainiert und untergebracht.

Part 2

http://www.youtube.com/watch?v=aeEE4uzWgPA

Part 3

http://www.youtube.com/watch?v=1r1cBOvSYEk

Posted in: Albania, Kosovo

Posted in: Kosovo
4 Responses “30 Jahre Demonstrationen im Kosovo. Diesmal sind es die Bergleute der „TREPCA“ Mine” →
  1. Die Kosovo Mafia macht gute Geschäfte:

    Bayern: „Kosovaren kosten eine Stange Geld“

    Die Aufwärtstrend bei den Zuwanderungszahlen hatte sich im Januar unvermindert fortgesetzt, nachdem Deutschland 2014 mit rund 203.000 Asylanträgen die vierthöchste Zahl seit Bestehen der Bundesrepublik verzeichnet hatte. Im Januar gab es rund 25.000 Asylanträge und damit 73 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zum zweitgrößten Herkunftsland der Asylsuchenden ist mittlerweile nach dem Bürgerkriegsland Syrien das Kosovo aufgerückt. Von dort kamen im Januar laut Innenministerium 3630 Asylbewerber, fast doppelt so viele wie im Dezember.

    Bayerns Sozialministerin Emilia Müller übt sich in drastischer Rhetorik und spricht von einer „Völkerwanderung aus dem Kosovo“. Die Mittelschicht kehre dem Land den Rücken. „Sie gehen aus wirtschaftlichen Gründen und Perspektivlosigkeit – und weil sie falsche Vorstellungen haben, von den Sozialleistungen in Deutschland.“

    Migranten aus dem Kosovo blockierten Unterbringungskapazitäten, „auf die wir für die wirklichen Flüchtlingsschicksale dringend angewiesen sind“, kritisierte der bayerische Innenminister Joachim Hermann. Die Menschen aus dem Kosovo „kosten dem Staat unnötigerweise eine Stange Geld“.

    http://www.euractiv.de/sections/eu-innenpolitik/bundesregierung-plant-express-abschiebungen-von-kosovo-fluechtlingen-312030

    Antworten
  2. Antworten
  3. Aus: Ausgabe vom 21.02.2015, Seite 8 / Ansichten
    Deutsche Geopolitik
    Berlin schiebt ins Kosovo ab
    Von Jörg Kronauer

    Massenarbeitslosigkeit und Armut: Selbst die regierungsfinanzierte Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) räumt mittlerweile ein, dass dies auf lange Sicht die zentralen Existenzbedingungen im Kosovo sein werden. 17 Prozent der Bevölkerung haben weniger als 94 Cent pro Tag und Kopf zur Verfügung, jedes sechste Kind leidet wegen Nahrungsmangels an Wachstumsstörungen. Die Lage ist katastrophal. Die Arbeitslosigkeit erreicht 40 Prozent, bei Jugendlichen wohl sogar 70 Prozent. Und seit Jahren festigen sich nicht nur autoritäre Clanstrukturen, auch die Mafia ist im Kosovo zu einer bestimmenden Kraft geworden. Das ist kein Zufall: Exministerpräsident Hashim Thaçi, ehemals Chef der Terrortruppe UCK und heute noch der eigentlich starke Mann in Pristina, bewegte sich Experten zufolge jahrelang in Führungszirkeln der organisierten Kriminalität, bis er unter der westlichen Besatzung in Anzug und Krawatte schlüpfte und Politiker wurde. Wer derlei Verhältnissen entkommen will, kann kaum anders, als ins Ausland zu fliehen.

    Die Verantwortlichen für die katastrophale Lage im Kosovo kann man klar benennen. Der völkerrechtswidrige NATO-Überfall des Jahres 1999, die anschließende Besetzung des Kosovo und dessen illegale Sezession am 17. Februar 2008 wurden maßgeblich von der Bundesrepublik betrieben. Sieben der 20 bisherigen KFOR-Kommandeure kamen aus der Bundeswehr. Zwei deutsche UNMIK-Leiter trugen energisch dazu bei, dass die Abspaltung gelang und dass alte UCK-Kämpfer – und mit ihnen die Mafia – neuen Einfluss erlangten. Allein der Bundeswehr-Einsatz im Kosovo verschlang von Mitte 1999 bis Mitte 2013 fast 3,3 Milliarden Euro. Hinzu kamen weitere Milliarden aus EU und USA für nichtmilitärische Aktivitäten. Die Sezession des Kosovo war ein westliches Großprojekt.

    https://www.jungewelt.de/2015/02-21/066.php

    Antworten
  4. Kosovo: Massenflucht aus dem EU/USA-Protektorat

    (21.2.2015) EU-Staaten, darunter Deutschland und Österreich, die beliebte Zielländer sind, sollen Flüchtlinge aus dem Kosovo aufnehmen. Dabei gilt der Kosovo als ein Land, aus dem man nicht flüchten muss, sodass Asylanträge meist abgelehnt werden. Zugleich geht die EU, erkennbar auch am Agieren ihrer Grundrechteagentur FRA mit Sitz in Wien, dazu über, Asyl und Migration zu vermischen und von Zuwanderung zu sprechen, wenn es z.B. auch um Syrien geht.

    Dabei wird übergangen (und von NGOs oder der Politik auch kaum thematisiert), dass diese Menschen Schachfiguren der Geopolitik sind und aus Regionen vertrieben werden (sofern sie nicht, siehe Syrien, getötet werden), die man systematisch zerstört, ausbeutet, kriminellen / terroristischen Strukturen ausliefert oder wo man Marionetten“regierungen“ einsetzt. Der Historiker Wolfgang Effenberger befasst sich hier mit den Hintergründen der Massenflucht aus dem „Protektorat“ Kosovo:

    Nun rollen sie wieder – die Busse mit den Kosovo-Albanern. Fuhren ab 1998 junge, uniformierte UÇK-Kämpfer von Deutschland nach Albanien, so kommen heute Immigranten beiderlei Geschlechts in unauffälliger Kleidung aus dem Kosovo (das Kosova) in die Bundesrepublik. Das erst 2008 infolge des NATO-Kriegs unabhängig gewordene kleine Balkanland mit knapp 2 Millionen Einwohnern erlebt gegenwärtig einen dramatischen Exodus: Seit Jahresbeginn sollen es fast 18.000 Flüchtlinge sein (1). Das ist nach Syrien der 2. Platz. Tendenz steigend. Die schlimmsten Erwartungen gehen von über 300.000 aus.

    Wie kann eine derartige Lawine entstehen? Sind es die falschen Versprechen der Schleuser-Banden, die Sorge der Clanchefs um die Zukunft ihrer Jugendlichen? Als Fluchtgründe werden die hohe Arbeits- und damit verbundene Perspektivlosigkeit, sowie Kriminalität und Korruption angegeben. Solche Verhältnisse gibt es aber sogar in Berlin-Kreuzberg, das kann es allein nicht sein. 1999 flohen die Kosovo-Albaner unter beispielloser Medienpräsenz vor dem angekündigten Bombenkrieg. Bisher ist Krieg nachweisbar immer der Hauptauslöser von Massenfluchtbewegungen.

    Befürchten die Kosovaren also einen größeren europäischen Krieg? Es fällt auf, dass aus den südkosovarischen Städten Ferizaj, Shtimja und Lipjan besonders viele Menschen geflohen sind. Und diese Städte liegen in regionaler Nähe zum US-Camp Bondsteel. Es beherbergt auf einer Fläche von 386 Hektar 7000 US-Soldaten und dient den USA für Operationen in Osteuropa und im Nahen Osten.

    Die Bedeutung dieser im Zentrum Europas liegenden Basis ist offensichtlich. Sechs Monate nach seinem Amtsantritt stattete US-Präsident Bush am 24. Juli 2001 Camp Bondsteel einen Besuch ab. Eingangs bedankte sich Bush bei den Zivilisten und den Fremdfirmen, die sich am Bau von Camp Bondsteel beteiligt hatten (2), um dann die Bedeutung dieses Camps hervorzuheben: „Wir streben eine Welt der Toleranz und der Freiheit an. Von Kosovo nach Kaschmir, vom Mittleren Osten nach Nordirland, ist Freiheit und Toleranz das definierte Ziel für unsere Welt. Und Ihr Dienst setzt hier ein Beispiel für die ganze Welt.“ (3)

    Um dieses Camp auf 99 Jahre im Kosovo zu installieren, wurde der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien geführt. Es ging darum, „eine Fehlentscheidung von General Eisenhower aus dem 2. Weltkrieg zu revidieren. Eine Stationierung von US-Soldaten habe aus strategischen Gründen dort nachgeholt werden müssen.“ (4) Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Kosovo-Albaner boten für den Krieg einen willkommenen Anlass. Deutschland, Tschechien, Montenegro, Albanien, Kroatien, Italien, die Türkei und die Slowakei lieferten also Waffen an die albanischen Terroristen der UÇK (5), was der Politiker Ibrahaim Rugova, die im Westen angesehene Symbolfigur des gewaltfreien Kampfes der Kosovaren, massiv kritisierte. Die Gelder für die Waffen stammten aus dem Rauschgifthandel und aus mafiösen Zwangsabgaben von den in Europa lebenden Albanern. (6)

    Ausgewählte Kämpfer der UÇK wurden vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) und von der Bundeswehrspezialeinheit KSK ausgebildet.(7) Verbindungen gab es auch zwischen Osama bin Ladens Organisation „al-Qaeda“ und der UÇK, „die ein gemeinsames Lager, ein Zentrum für islamische Terroristen, in Tropoje in Albanien betrieben“ (8). Von nun an führte die kosovo-albanische UÇK Guerilla Operationen im Kosovo sowohl gegen staatliche Einrichtungen als auch gegen die Zivilbevölkerung durch. Folgerichtig stufte das Bundesamt für Verfassungsschutz die UÇK im deutschen Verfassungsschutzbericht 1998 als in „ihrer Heimat terroristisch operierend“ ein. (9)

    Im Sommer 1998 rief die UÇK alle Albaner, auch die im Ausland, zum bewaffneten Kampf auf. Unter den Augen der deutschen Geheimdienste und der Öffentlichkeit nahm in der Solinger Diskothek „Casanova“ das zentrale Rekrutierungsbüro der UÇK in Deutschland seine Arbeit auf. „Zahlreiche Kosovo-Albaner und auch freiwillige Deutsche drängten sich vor dem Eingang, um ihre Verpflichtungserklärung zu unterschreiben und den Eid zu leisten“ (10). Anschließend flanierten die neu eingetretenen UÇK-Rekruten in Kampfanzügen durch Solingen. Danach wurden die Rekruten mit regelmäßig verkehrenden Bussen nach Albanien gebracht. Niemand hielt diese Busse auf, obwohl sich die Bundesrepublik dadurch der indirekten Unterstützung einer militärisch operierenden Sezessionsbewegung schuldig machte.

    Im September 1998 trieb die Kosovo-Krise ihrem vorläufigen Höhepunkt entgegen. Wegen der blutigen Kämpfe zwischen der UÇK und der serbischen Miliz und den Gewaltexzessen auf beiden Seiten flohen die Menschen aus dem Kampfgebiet. Das Flüchtlingshilfswerk der UN schätzte damals die Zahl der Kosovo-Flüchtlinge auf knapp 300.000. Das ist exakt die gleiche Zahl, mit der auch heute gerechnet wird. Die Ursachen für den blutigen Krieg zwischen Serben und Albanern gehen wahrscheinlich zurück auf den nie gelösten Interessenkonflikt zwischen der katholisch habsburgischen Doppelmonarchie, dem orthodoxen „Dritten Rom“ und der islamisch-osmanischen Türkei und wurden jetzt für die geopolitischen Interessen der USA zur Destabilisierung Jugoslawiens genutzt.

    Am 16. Oktober einigten sich der US-Vermittler Richard Holbrooke und Slobodan Milošević auf einen Waffenstillstand im Kosovo. Mit Beginn der Stationierung der OSZE-Beobachter beruhigte sich die Lage im Kosovo weiter. Die UN stellte im November nur noch vereinzelte Feuergefechte zwischen den verfeindeten Parteien fest. Doch die westlichen Medien hörten nicht auf, Milošević und Serbien zu dämonisieren. Vergebens schwamm Willy Wimmer (CDU) damals gegen den breiten „Medienstrom“. Ende 1998 hatte er bereits die Absicht der NATO kritisiert, unbedingt eine militärische Intervention umsetzen zu wollen. (11)

    Am 12. Januar 1999 machte Wimmer im Deutschlandfunk deutlich, dass die Europäische Union in ihrer Friedenspolitik von den USA ausgebremst wurde: „Man muß oft den Eindruck haben, daß die Europäer deshalb nichts zustande bringen dürfen, damit die Vereinigten Staaten hier eingreifen können“. Drei Tage später wurde das sogenannte „Massaker von Račak“ zu einem bedeutenden Beispiel polarisierter Berichterstattung. Für die Verbreitung unüberprüfbarer Bilder des angeblichen Massakers (12) nutzten UÇK-nahe Organisationen schon früh das Internet zur gezielten Kriegspropaganda. Die westlichen „Qualitätsmedien“ ließen sich schon damals politisch instrumentalisieren und zum Sprachrohr der Kriegspartei machen. (13) Anderslautende OSZE-Meldungen fanden kaum Beachtung. So strebte der Jugoslawienkonflikt unaufhaltsam der Katastrophe entgegen .(14)

    Zum Schein wurden in Rambouillet zwischen den Konfliktparteien Verhandlungen geführt. Danach sollte der Kosovo innerhalb von Serbien eine umfassende Autonomie erhalten, aber unter serbischer Hoheit bleiben sollte, die UÇK entwaffnet und NATO-Truppen im Kosovo stationiert werden. Nachdem die serbische Seite den Vertrag wider Erwarten zu unterschreiben gewillt war, wurde der geheime Anhang B nachgeschoben. Hier hieß es nach Art. 6a: „Die NATO genießt Immunität vor allen rechtlichen Verfahren, ob zivil-, verwaltungs- oder strafrechtlich.“ (15) Das hätte die kampflose Kapitulation und die Aufgabe der Souveränität Jugoslawiens bedeutet.(16) Und so wies noch am gleichen Tag das serbische Parlament die Bedingungen der NATO zurück. Das reichte aus, um am 24. März 1999 mit der Bombardierung Jugoslawiens zu beginnen.

    Kanzler, Kabinett und Parlament wurden von Außenminister Fischer über den nachgeschobenen Anhang B nicht informiert, und Lafontaine – damals Finanzminister – erfuhr davon erst später aus der Presse, (17) ebenso wie die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen, Angelika Beer, die später sagte: „Hätte ich das gewusst, hätte ich dem Kriegseinsatz nicht zugestimmt.“ (18)

    Angesichts der fehlenden Rechtsgrundlage für einen Krieg wurde Serbien einfach diffamiert und mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt; Milošević wurde mit Hitler und Stalin verglichen.(19) Die anschwellende Kriegs-Rhetorik brachte Willy Wimmer – zur Zeit des NATO-Krieges gegen Jugoslawien Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE – auf den Punkt: „Noch nie haben so wenige so viele gründlich belogen wie die verantwortlichen Politiker die Bevölkerung während des Kosovokrieges.“ (20) Fünf Tage vor Beginn des Krieges gegen Jugoslawien, am 19. März, hatte der US-Kongress das so genannte „Seidenstraßenstrategiegesetz“ (Silk Road Strategy Act) (21) verabschiedet. Mit ihm definierten die USA ihre umfassenden wirtschaftlichen und strategischen Interessen in einer riesigen Region, die sich vom Mittelmeer bis nach Zentralasien erstreckt.

    Das Gesetz zielte in voller Übereinstimmung mit dem von Brzezinski entwickelten geostrategischen Konzept darauf ab, die Wettbewerber der USA im Ölgeschäft, darunter Russland, Iran und China, zu schwächen und die gesamte Region vom Balkan und dem Schwarzen Meer bis an die chinesische Grenze in einen Flickenteppich amerikanischer Protektorate zu verwandeln. (22) Entgegen allen öffentlich vorgeschobenen Kriegsmotiven hatte Altbundeskanzler Helmut Schmidt vermutet, dass einige einflussreiche Politiker und ihre Berater in der NATO ein nützliches Instrument sehen, „um langfristig Amerikas globale Interessen zu …………. http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3333&koobi=1950eb8633a4d12ae35a88b7faad01af

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University professors contributing in Sweden's earliest professor's blog. Founded by Prof. Marcello Ferrada de Noli Ph.D. [Med. dr. i psykiatri, Karolinska Institutet] Professor Em. Epidemiology. Prof. de Filosofía. Former Research Fellow & Lecturer in Social Medicine, Harvard Medical School

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