Deutsche NATO Medien haben viel zu verschweigen: Peinlichkeit des Zeit-Herausgeber Josef Joffe

Posted on August 6, 2014 von

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Journalisten-Kritik muss aus dem Netz

Marcus Klöckner 30.07.2014

Zeit-Herausgeber Josef Joffe und Polit-Redakteur Jochen Bittner gehen gegen die Satiresendung „Die Anstalt“ vor

Auf die Forderungen zu Unterlassungserklärungen folgen einstweilige Verfügungen: Aus einem satirischen Beitrag, der am 29. Juni in der ZDF-Sendung Die Anstalt aufgeführt wurde, hat sich ein Rechtsstreit entwickelt. Nachdem die beiden Anstalts-Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner die Netzwerke und Verbindungsmuster deutscher Spitzenjournalisten aufgezeigt haben (Telepolis berichtete: Leitartikler und Machteliten), sehen sich Zeit-Herausgeber Josef Joffe und Zeit-Journalist Jochen Bittner mit falschen Tatsachenbehauptungen konfrontiert und haben beim Hamburger Landgericht einstweilige Verfügungen erwirkt.


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Auch der Herausgeber der ZEIT, Josef Joffe, hat sich zu Wort gemeldet. In Form einer Presseerklärung teilt Joffe Telepolis mit, dass in der Sendung Die Anstalt „Rufschädigendes“ verbreitet worden sei.

Es hieß, ich sei Mitglied oder Kuratoriumsmitglied in einer großen Zahl von Institutionen, die sich zur „Lobby“ (sozusagen als Geheimbund von „Nato-Verstehern“) formiert hätten und „nur eine Antwort“ kennten: „mehr Rüstung“.

Diese Unterstellung war herabsetzend, weil sie mir journalistische Integrität absprach. Sie war auch falsch. Tatsächlich sitze ich im Gremium von nur zweien: der American Academy in Berlin und des American Institute for Contemporary German Studies (AICGS), das zur Johns Hopkins Universität gehört. Mit den anderen verbindet mich keine Mitgliedschaft.

Josef Joffe

Weiter gibt Joffe an, dass er versucht habe, „die Sache kollegial zu regeln – in einen Brief an ZDF-Chefredakteur Frey“. An Frey habe er auch geschrieben, dass es „unredlich und töricht“ sei, „einem Journalisten, der sich ein Leben lang mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt hat, zu unterstellen, er betreibe manipulative Meinungsmache, weil er über die Jahre an den öffentlichen Veranstaltungen der genannten Institute teilgenommen habe“. „Partizipation ist nicht Konspiration“, so Joffe weiter an den Chefredakteur des ZDF.

Aus der beanstandenden Sendung vom 29. April 2014

Joffe sagt weiter: „Ich [habe] an zahllosen Konferenzen in meiner Aufgabe als Lehrer der internationalen Politik in Stanford, Harvard und München teilgenommen…“ Nur „schweren Herzens“ habe er den Rechtsweg eingeschlagen. „Das Landgericht Hamburg“, so führt Joffe weiter aus, habe ihm am 4. Juni dieses Jahres Recht gegeben, indem es beschied, „das ZDF dürfe nicht behaupten oder verbreiten, ich sei Mitglied, Beirat oder Vorstand von acht Organisationen, die auf einer Schautafel der „Anstalt“ vom 29. April gezeigt wurden“.

Auf der Webseite der Universität Stanford, wo Joffe sich vorstellt, heißt es:

Boards: American Academy in Berlin…; Goldman Sachs Foundation, New York, Aspen Institute Berlin, Leo Baeck Institute, New York;… European Advisory Board, Hypovereinsbank, Munich (2001-2005). Editorial Boards: The American Interest, (Washington); International Security (Harvard), and Prospect (London), The National Interest (Washington, 1995-2000). Trustee: Atlantik-Brücke (Berlin)… Member: American Council on Germany…

Screenshot vom 29.7.2014

Und in einem Interview, das Joffe „Zeit Reisen“ geben hat, ist zu lesen:

Joffe gilt als einer der renommiertesten Amerikakenner Deutschlands und ist mit vielen politischen Institutionen eng verdrahtet, unter anderem mit dem Aspen Institute und der Atlantikbrücke.

Klar wird daraus: Joffe gibt seine Verbindungen zu diversen „Gruppen“ offen an. Dennoch müssen die beiden Kabarettisten der Anstalt mit ihrer Darstellung wohl einen Nerv getroffen haben.

Erwähnen darf man an dieser Stelle: Uthoff und Wagner beziehen sich bei ihrer Darstellung zumindest indirekt auch auf eine Doktorarbeit des Journalismusforschers Uwe Krüger, der im Detail die Verbindungen deutscher Alpha-Journalisten zu Elite-Netzwerken untersucht hat und der somit einer bisher eher diffusen Kritik an einer vermuteten einseitigen politischen Berichterstattung in der deutschen Medienlandschaft auf eine analytisch-akademische Ebene gehoben hat (Journalismusforschung:“Ganz auf Linie mit den Eliten“).

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42401/1.html

Joffe der erbärmlichste Journatlist neben den Spiegel Chef Redaktereuen ab den Zeiten mit Aust, klagt natürlich in der berchtigten Hamburger Gerichtswelt.

Abmahn Anwälte, die besonders berüchtigt sind in Deutschland und die Osmani Mafia aus Hamburg

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Anwälte(Innen) und Anwaltskanzleien, welche das Äußerungsrecht über das Landgericht Hamburg mitbestimmen

Kanzlei Buse, Herberer, Fromm
Achtung: Seit dem 01.01.2008 haben Herr Michael Nesselhauf und Frau Dr. Stephanie Vendt die Kanzlei Buse verlassen. Siehe juve – Nahezu die Hälfte des Hamburger Büros von Buse Heberer Fromm verlässt die Kanzlei zum Januar 2008 und macht sich als NESSELHAUF Rechtsanwälte selbstständig. Mit dem bundesweit anerkannten Presserechtler Michael NESSELHAUF (68) wechseln neun Anwälte, darunter der IP-Partner Dr. Volker Knies (40) und der Gesellschaftsrechtspartner Bernd Koch (65).
1. Kanzleranwalt Michael Nesselhauf – persönlicher Anwalt von Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf.

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