Die South Stream Pipeline und der Strecken Verlauf nach Europa im Streit

Posted on Mai 8, 2014 von

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Die South Stream Pipeline ist in Bau, was der Schlüsselpunkt ist, wobei der zuständige EU Kommissar Sabotage betreibt mit fragwürdigen Argumenten, weil er nicht persönlich beteiligt ist. Die Pipeline zieht die Ratten erneut wie ein Stück Speck die Ratten an.

Die billigsten Energie für Europa ist das Russische Gas. Das sagen alle Experten und der Rest ist Politik, oft geht es nur um Privatisierungs Profite der EU Politiker, was die Problem rund um die Ukraine erklärt.

South-Stream – Bulgariens Energieminister sieht Rennen um Verlauf
Stojnew: Bulgarien steht als Transitland fest, sollte alles daran setzen, Gas-Pipeline so schnell wie möglich bauen zu lassen

© OMV AG
Bei der geplanten South-Stream-Pipeline sieht Bulgariens Wirtschafts- und Energieminister Dragomir Stojnew ein Wetteifern um den Streckenverlauf der Erdgasleitung in Europa, wie er am Mittwoch im Parlament in Sofia sagte. Bulgarien selbst sei aber als Transitland nicht betroffen. Anlass für seinen Kommentar sei die Absichtserklärung zwischen der russischen Gazprom und der österreichischen OMV.

Diesem Memorandum of Understanding zufolge soll erstes Gas über die South-Stream-Pipeline 2017 aus Russland über das Schwarze Meer, durch Bulgarien, Serbien und Ungarn ins niederösterreichische Baumgarten kommen. Laut bisherigen Plänen sollte eine nördliche Teilroute nach Serbien, Ungarn, Slowenien und Norditalien gebaut werden.

Proteste und Sorge hat es wie berichtet bereits aus Italien und Slowenien gegeben. Italien sei aus dem Projekt ausgeschlossen worden, klagte zu Wochenbeginn Italiens Vize-Industrieminister Claudio De Vincenti. In Slowenien wächst die Sorge, dass die Pipeline das Land umgehen könnte. Gazprom hat die Spekulationen zurückgewiesen, Medien räumen der Fortsetzung des Projekts in Slowenien aber wenig Chancen ein.

Die Umleitung der Pipeline könnte die Teilnahme von Transitländern am Projekt gefährden, warnte der Minister. Bulgarien stehe als Transitland fest und sollte deshalb alles daran setzen, die Pipeline so schnell wie möglich bauen zu lassen, sagte Stojnew.

Die Absichtserklärung zwischen Gazprom und OMV kommt laut Stojnew überraschend, weil sich die Europäische Kommission mehrmals und mit Nachdruck gegen das Projekt des russischen Staatskonzerns ausgesprochen hat. Die Bauarbeiten in Österreich müssten von Brüssel abgesegnet werden. Laut Stojnew ist mit Spannung abzuwarten, ob die EU diesem Vorhaben grünes Licht geben wird.

Das South-Stream-Projekt wird von der EU kritisiert. Zunächst sah es Brüssel als Alternative zur mittlerweile gescheiterten Nabucco-Pipeline an. Dann sah die EU-Kommission die Monopolstellung von Gazprom bei der Umsetzung des Projekts auf EU-Gebiet als problematisch an. Aus diesem Grund hatte EU-Energiekommissar Günther Oettinger den bulgarischen Wirtschafts- und Energieminister Ende April nach Brüssel zitiert, um ihn erneut zu warnen, dass Sofia mit Sanktionen zu rechnen hat, sollte die Rechtsgrundlage für die geplante Pipeline mit der europäischen Gesetzgebung nicht in Einklang gebracht werden.

Aus Sicht der Brüsseler Kommission steht das Projekt im Widerspruch zu den Anforderungen des dritten Energiepakets der EU, mit dem durch Entbündelung von Produktion, Transport und Distribution die dominante Position einzelner Spieler reduziert werden soll. Bulgarien hält am Projekt fest. Stojnew betonte in Sofia, die Erdgasleitung sei nicht nur für Bulgarien, sondern für ganz Europa wichtig. …http://www.derboersianer.com