Die Profi kriminellen Roma Clans: Arkadiusz Lakatosz und die Polen Banden

Posted on Dezember 8, 2013 von

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Ob Rumänien, Polen, Hamburg, Spanien: Die Roma Clan Chef, leben in Luxus, sind reine Mafia Clans, voll korminelle und betreiben Inzucht, als Tradition. Und ein paar dumme „Gutmeschen“ gibt es auch noch, welche einen Sex Partner erhalten, und willig weitere Gelder und Papiere besorgen.
Lakatosz Arkadiusz

Privatperson

Kieler Str. 627, 22525 Hamburg

  • 0177 / 6883859

Millionenbetrug: Die Hintermänner der Enkeltrick-Mafia
Von Thomas Heise und Roman Lehberger

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agressive Ehefrau und Tocher, Arkadiusz Lakatosz, ohne Problem mit freier Reise in Deutschland auf Raubzug

Sie agieren wie Paten und leben im Luxus: die Bosse der sogenannten Enkeltrick-Mafia. Ihre Betrugsdelikte an älteren Menschen richten jährlich einen Millionenschaden an. Reportern von SPIEGEL TV ist es gelungen, den Drahtziehern auf die Spur zu kommen.

Bildergebnis für Arkadiusz Lakatosz

SPIEGEL TV

Es sind Szenen wie aus einem Mafia-Film. Dickbäuchige Herren im Anzug und mit dunklen Sonnenbrillen küssen einander zur Begrüßung, es gibt Kaviar und Austern satt, Champagner edelster Marken fließt in rauen Mengen. Ein junges Brautpaar entsteigt unter dem Jubel der Anwesenden einem schwarzen Lamborghini, das extra engagierte Kamerateam dreht aus einem Helikopter. Die Hochzeitsfeier der ehrenwerten Gesellschaft im Festsaal des Luxushotels Venecia Palace bei Warschau im vergangenen Jahr zeigt, dass es die Roma-Clans auch gerne mal krachen lassen. Woher der Reichtum der illustren Runde zu großen Teilen kommt, ist für Ermittler klar: aus den Ersparnissen betrogener deutscher Rentner. Denn die Gäste werden einer ganz speziellen Art Organisierter Kriminalität zugerechnet, der sogenannten Enkeltrick-Mafia.

Fahnder Andreas Gerdon packt bei dem zur Schau gestellten Protz im Video die Wut. „Da weiß man manchmal wirklich nicht mehr, was man sagen soll!“, zischt der Polizist. Mit seinen Kollegen von der Ermittlungsgruppe „Cash Down“ in Karlsruhe versucht Gerdon seit Jahren, den Enkeltrickbetrügern das Handwerk zu legen. Mit mäßigem Erfolg, was aber nicht an Gerdon liegt.

Die europaweit agierenden Tätergruppen, mit denen es die Fahnder zu tun haben, bringen mit ausgefeilten Betrugstechniken Senioren um ihr Erspartes. Wenn Gerdon Orientierung braucht, schaut er auf die Wand in seinem Büro der Landespolizeidirektion in Karlsruhe. Vor ihm erstreckt sich das Herzstück seiner Arbeit, ein mehrere Quadratmeter großes Netzwerk von Roma-Clans mit Hunderten Mitgliedern, alle irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert. „Es fällt tatsächlich schwer, den Überblick zu behalten. Oft reicht es aber aus, dass wir die internen Spitznamen kennen. Die Clans bilden eine abgeschottete Parallelwelt mit eigenen Regeln, straff organisiert.“

Redegewandte Betrüger gehen ganze Telefonbücher durch

Die lukrativste Einkommensquelle der Täter ist der Enkeltrick – eine Masche, die trotz intensiver Bemühungen der Behörden in den vergangenen Jahren weiterhin funktioniert. Redegewandte Betrüger mit Wohnsitz in Polen rufen täglich Hunderte Telefonnummern in vorab ausgewählten Städten und Regionen an. Hauptzielgebiet ist Deutschland. Dabei gehen die Profi-Anrufer, im Roma-Jargon „Keiler“ genannt, ganze Telefonbücher durch auf der Suche nach alt klingenden Vornamen. Dann wird telefoniert, den ganzen Tag, immer mit dem gleichen Einstieg: „Hallo Gerda, rate mal, wer da dran ist?“ Viele Senioren, wie die Holocaust-Überlebende Gerda W. aus Berlin, gehen den Betrügern auf den Leim und glauben, am anderen Ende der Leitung Verwandtschaft oder Bekannte zu erkennen. Beißt ein Opfer an, kommen die Täter schnell zur Sache. Sie wollen Geld für ein dringendes Geschäft und versprechen fest eine baldige Rückzahlung. Mit einem einzelnen erfolgreichen Betrug erbeuten die Clans meist ein Vermögen.

Beim Gedanken an seine ausgenutzte Hilfsbereitschaft kämpft Rentner Hans K. mit den Tränen. 45.000 Euro übergab der Ex-Beamte den Trickbetrügern, seine gesamten Ersparnisse. K. ist weder dement noch einfältig. Er lebt allein und vermisst seinen Sohn, der in Hamburg lebt und von dem er nur selten hört. Im Januar 2012 klingelt das Telefon. „Ich war der festen Überzeugung, mit meinem Sohn zu sprechen. Dieser ruppige Ton, das Fordernde, es klang wie er!“, erinnert sich der 88-Jährige. „Als er dann sagte, er brauche Geld für eine Wohnung in Berlin, hat bei mir der Verstand ausgesetzt. Das war doch alles, was ich wollte, dass er zurück nach Berlin kommt.“ Der Pensionär geht zur Bank, in zwei Tranchen überreicht er vermeintlichen Notarsangestellten die fette Beute. Bis heute hat Hans K. das Trauma nicht überwunden.

In drei Jahren registrierte allein die Dienststelle in Karlsruhe 4,4 Millionen Euro Beute. Und das ist nur der Teil, der den Fahndern bekannt wird. „Einen Großteil der Taten bekommen wir gar nicht mit. Die tatsächliche Schadenssumme in unserem Zuständigkeitsbereich ist also noch weit höher, denn viele Opfer verständigen aus Scham nicht die Polizei. Das meiste Geld fließt zurück zu den Anrufern nach Polen“, sagt Ermittler Gerdon.

Zahlreiche Clans sind in dem Geschäft tätig…………………spiegel
Die Tricks der Roma-Sippe Lakatosz

Eine undurchsichtig organisierte polnische ­Roma-Sippe nimmt seit Jahren mit dem sogenannten ­Enkeltrick ältere ­Leute systematisch aus. Der Kölner Polizist Joachim Ludwig kennt die ­Familienmitglieder und verfolgt sie.

Von Christoph Landolt

Event Details

Workshop: Der Enkeltrick – mit Arkadiusz „Hoss“ Lakatosz

 

An diesem 2 Tage Intensivkurs lernen wir vom Altmeister Hoss den Enkel- oder Neffentrick. Hierbei erkunden wir auf anschauliche Weise, wie wir uns gegenüber älteren und/oder hilflosen Personen als deren nahe Verwandte ausgeben, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an deren Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Der Workshop dauert 2 Tage und enthält folgende Arbeitspakete:

TEIL 1 des Workshops: Die Anbahnung

Wir üben, wie wir als freundlicher Anrufer nicht den eigenen Namen nennen und die Du-Anrede wählen. Mit einer stimmungsvoll intonierten Eingangsfrage „Rate mal, wer hier spricht?“ lernen wir, wie wir sofort potentielle Beziehungen zu erfragen. In praxisnahen Rollenspielen üben wir die unterschiedlichen Gesprächsverläufe. Je nach Antwort der möglichen Opfer geben wir uns abwechselnd am Telefon als Enkel/in, Neffe/Nichte, als Kinder oder als andere nahe Verwandte oder „gute alte“ Bekannte aus.

TEIL 2 des Workshops: Der Abschluss

Bei Kaffee und Kuchen üben wir, wie wir das potenzielle Opfer um einen Geldbetrag für unsere behauptete Notlage bitten. Dazu probieren wir unterschiedliche Gründe für die Geldnot, wie zB schwierige Umstände wie Unfall, überfällige Rechnungen, Brexit oder Kauf eines günstigen Autos oder einer günstigen Wohnung. In ungezwungener Atmosphäre üben wir in Einzelgruppen an konkreten Opfern aus dem nahen Telefonbuch mehrmalige Anrufe in kurzen Abständen und nehmen so dem Opfer die Möglichkeit, sich über das Geschehene Gedanken zu machen oder sich mit den eigenen Verwandten zu beraten.

Später lernen wir, wie unsere Opfer unter emotionalem Druck einwilligen und Geld bei ihrer Bank abheben. Höhepunkt des Workshops ist das Treffen mit einem Komplizen (wird vom Veranstalter gestellt), der vom vermeintlichen „Enkel“ geschickt wurde, um das Geld an der Haustür abzuholen. Die Teilnehmer erhalten bei Erfolg eine Umsatzprovision.

Also check out other Workshops in Berlin.

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