Zwangs Heiraten, Mord Drohungen im Kosovo und die gescheiterte EULEX Mission

Posted on Juli 2, 2013 von

2



Man verkauft eine Kinder für ein paar €, ermordet diese auch, wenn sie sich weigern und hier ist es ein Onkel. Auch bei Albanern sind vor allem den Kosovaren Ehrenmorde in der Schweiz und in Deutschland bekannt und man nennt es Kultur.
Man kann sich dann vorstellen, wie es mit Ehre und Gastfreundschaft aussieht, wo man Ehepartner wie in Asien ermordet um an das Vermögen zukommen und keine Ehre und Kultur hat, wenn man Kinder verkauft, wie die Romas.

Zwangsheirat – auch im Kosovo
Posted by: Willi Pfaff Posted date: July 02, 2013 | comment : 0
Zwangsheirat – auch im Kosovo

Manch junge Frau fürchtet sich vor den Sommerferien in ihrem Heimatland – aus Angst, zwangsverheiratet zu werden. «Ich wollte diese Heirat nicht», erzählt die 20-jährige Kosovarin Elmedina

Auch Elmedina* wurde zwangsverheiratet: «Ich wollte das auf gar keinen Fall, ich kannte ihn gar nicht. Doch mein Onkel hatte alles organisiert, und ich wurde unter Druck gesetzt. Die Leute aus Kosovo wollten nur Papiere, damit mein Verlobter in die Schweiz kommen kann. Mein Onkel hat dafür 100 Euro und ein Hemd bekommen. Ich hatte Angst, Nein zu sagen, ich hatte Angst, dass ich nicht mehr in die Schweiz zurückkehren darf. Mein Vater hat mir mehrmals gedroht, mich umzubringen. Aus Angst habe ich dann Ja gesagt. Auch mein Onkel in Kosovo hatte mir gedroht, mich zu töten.»

Elmedina lebt seit über zehn Jahren in der Schweiz. Sie spricht Deutsch, arbeitet hier und ist gut integriert. «Ich wollte diese Heirat nicht, ich will nicht mit ihm leben. Ich liebe ihn nicht, ich hasse ihn! Mein Vater zwang mich in den Sommerferien in Kosovo, nach dem Hochzeitsfest die Nacht mit ihm zu verbringen. Das war ekelhaft, ich wollte das auf gar keinen Fall. Ich hoffe, dass die Ehe in der Schweiz nicht gültig ist.»

Schärfere Richtlinien

Elmedina wurde von ihrer Familie so lange unter Druck gesetzt, bis sie einen ihr völlig fremden Mann heiratete und das Gesuch um Ehegattennachzug unterschrieb. Als sie in die Schweiz zurückkehrte, suchte sie Hilfe bei Rechtsanwältin Yvonne Meier in Baden und erzählte ihr ihre Geschichte.

Elmedinas Chance, sich in der Schweiz aus der Zwangsheirat zu befreien, ist jetzt gestiegen – dank schärferen Richtlinien des Bundes. Anwältin Meier sagt: «Früher hätte ich nachweisen müssen, dass Elmedina in der Schweiz massiv bedroht worden ist, damit ihre Ehe für ungültig erklärt werden konnte.» Mit dem neuen Bundesgesetz reiche es aus, zu beweisen, dass sie nicht freiwillig geheiratet habe. Auch die Strafe für Menschen wie Elmedinas Verwandte, die eine Heirat erzwingen, wird höher: neu bis zu fünf statt drei Jahre Freiheitsentzug.

Patriarchat – nicht die Religion

Wie oft solche Eheschliessungen unter Zwang vorkommen, ist schwierig zu ermitteln. Eine Umfrage des Bundesamtes für Migration unter den Anlaufstellen für Betroffene ergab: Von 2009 bis 2010 waren die Beratungsstellen mit rund 1800 Fällen konfrontiert, in denen jemand zur Heirat, zum Verzicht auf den selbst gewählten Partner oder zum Verbleiben in einer Ehe gezwungen wurde. Das Mädchenhaus Zürich meldet 10 bis 15 Fälle pro Jahr.

Zwangsheirat und Zwangsehe – laut gängigem Vorurteil ein muslimisches Phänomen. Doch Melanie Martin von der Stadtzürcher Fachstelle für Gleichstellung betont: «Das Problem ist nicht die Religion. Ausschlaggebend ist die patriarchalische Sozialstruktur, die in Gesellschaften auf der ganzen Welt vorkommt.» Wenn die Familien im Sommer in die alte Heimat reisen, häufen sich laut Melanie Martin bei den Beratungsstellen die Fälle. «Diese Mädchen oder Jungen deuten in der Schule an, sie würden sich nicht auf die Ferien freuen. Sie befürchten, dass sie verheiratet in die Schweiz zurückkehren.» Deshalb hält Martin Prävention für wichtiger als Gesetzesänderungen: Schulungen von Lehrpersonen, Anlaufstellen für die Betroffenen und mehrsprachige Flyer, die informieren. Sie begrüsst zwar, dass neu auch im Ausland geschlossene Zwangsheiraten in der Schweiz strafbar sind. Das neue Gesetz setze jedoch erst beim Zivilstandsamt ein, wo es oft zu spät sei. «Dann ist alles schon eingefädelt, die Eltern sind dabei, die Kinder stehen unter Druck», kritisiert sie.
…..
http://www.kosovo-news.com/2013/07/zwangsheirat-auch-im-kosovo/

Posted in: Kosovo