Kriminelle und die Griechische Regierung im Desaster Staat

Posted on März 15, 2013 von

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Ehemaliger Minister in Griechenland mit Neigung zur Kriminalität

14. März 2013 / Aufrufe: 316 3 Kommentare

Der wegen Korruption angeklagte ehemalige Verteidigungsminister Akis Tzochatzopoulos wird in der Klageschrift als Persönlichkeit mit Hang zur Kriminalität charakterisiert.

Die Berufungsrichter erachten, dass der ehemalige griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos und seine Mitangeklagten eine kriminelle Organisation darstellten. In der Klageschrift werden der ehemalige Minister, aber auch seine Mitangeklagten, deren Prozess vor dem dreisitzigen Schwurgericht wegen der illegalen Provisionen aus Rüstungsprogrammen auf den 22 April 2013 anberaumt wurde, als Persönlichkeit die “zur Kriminalität neigt, mit alleinigem Ziel das Geld” beschrieben.

Mit ihrer Anklageschrift (Nr. 545/2013) gegen 19 der anfänglich 21 Angeklagten erachten die Berufungsrichter, dass der seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft befindliche Politiker und seine Mitangeklagten eine kriminelle Organisation mit Struktur und konkreten Rollen darstellten, die “gemeinschaftlich oder auch allein agierend die Straftat der Legalisierung von Einnahmen aus illegaler Aktivität verübten, die in der gegen den griechischen Fiskus gerichteten Straftat der fortgesetzten passiven Bestechung des ehemaligen Ministers besteht“.
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Neue Strafverfahren gegen ehemalige Minister in Griechenland

11. März 2013 / Aufrufe: 441 1 Kommentar

In Griechenland wurden gegen drei weitere ehemalige Minister Strafverfahren in Zusammenhang mit ihren Vermögensdeklarationen eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft des Berufungsgerichts Athen leitete wegen inkorrekter Vermögensdeklarationen (“πόθεν έσχες”) Strafverfahren zu lasten der ehemaligen Minister Petros Doukas (Nea Dimokratia, u. a. Staatssekretär im Finanzministerium und im Außenministerium), Georgios Voulgarakis (Nea Dimokratia, u. a. Minister für öffentliche Ordnung, Kultur, Handelsschifffahrt) und Giannos Papantoniou (PASOK, u. a. Finanzminister und Verteidigungsminister) ein.

Die Anklagen zu Lasten der drei Politiker wurden nach Untersuchung der Daten erhoben, welche der Staatsanwaltschaft des Berufungsgerichts der zuständige parlamentarische Ausschuss übermittelte, der die Vermögensdeklarationen der Abgeordneten untersucht.
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Griechenland: 55000 Unternehmensschließungen und 195000 Entlassungen

15. März 2013 / Aufrufe: 799 5 Kommentare

Der Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland rechnet für 2013 mit 55.000 Unternehmensschließungen und 195.000 Entlassungen.

Trotz der Beteuerungen der griechischen Regierung über den baldigen Wirtschaftsaufschwung sind die Einschätzungen entmutigend, die am vergangenen Dienstag (12 März 2013) die Zentrale Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland hinsichtlich des laufenden Jahres 2013 veröffentlichte.

Laut einer panhellenischen Erhebung des Instituts für Kleinunternehmen in Kooperation mit der Demoskopie-Gesellschaft MARC A.G. wird erwartet, dass 2013 mehr als 195.000 Arbeitsplätze verloren gehen, da in dem laufenden Jahr schätzungsweise 55.000 kleine und mittlere Unternehmen – davon 20.000 aus der Handelsbranche – schließen werden.

170.000 Unternehmen befürchten, 2013 schließen zu müssen

Ungefähr 170.000 Unternehmen (davon 64.000 in der Handelsbranche) erklären, der Gefahr der Schließung in den nächsten zwölf Monaten zu begegnen. Laut den Einschätzungen des Instituts für Kleinunternehmen (IME) des GSEVEE wird sich der Netto-Rückgang der Anzahl Unternehmen für diesen Zeitraum auf 55.000 (von denen 20.000 der Handelsbranche angehören) belaufen, und falls sich diese Einschätzungen bestätigen sollten, besteht die Gefahr des Verlusts von insgesamt 195.000 Arbeitsplätzen (Arbeitgeber, Selbständige, Arbeitnehmer). Hinsichtlich der verlorenen Arbeitsplätze werden die Verluste von Arbeitnehmer-Arbeitsplätzen 69.000 tangieren.

Die Wirtschaftskrise vertieft sich immer mehr und über 33% der kleinen und mittleren Unternehmer erachtet, dass es einen Aufschwung nicht vor 2020 geben wird. 45,2% der Unternehmer wiederum schätzen ein, im ersten Halbjahr 2013 keinerlei Investitionen vornehmen, während ein zusätzlicher Anteil in einer Größenordnung von 41,5% erklärt, zu einer Reduzierung der Investitionen schreiten zu werden.

Wie aus der Erhebung hervorgeht, kamen 2012 auf dem privaten Sektor auf jede Einstellung 4 Entlassungen, währen 6 von 10 Unternehmen erklären, im zweiten Halbjahr 2012 sowohl zur Reduzierung der Arbeitszeiten als auch zur Kürzung der Bezüge geschritten zu sein. Ebenfalls schritten 47,7% der über Personal verfügenden Unternehmen zu einer indirekten Senkung der Lohnkosten, indem sie die Arbeitsstunden oder Arbeitstage reduzierten, wogegen der entsprechende Anteil sich 2010 und 2011 auf “nur” 30% belief.

Schließlich führt das Umfeld der “finanziellen Atemnot”, in der sich die Unternehmen befinden, jedes dritte Unternehmen dazu, nicht seinen Verpflichtungen entsprechen zu können. Konkret haben 33,8% Verbindlichkeiten an Lieferanten, 30% an Vermieter, Banken und DEKO, während 4 von 10 Beiträge an den OAEE schulden. Die Anzahl der Unternehmer, die Schulden an das Finanzamt haben, nahm sogar um 25% zu, während 2013 jedes zweite Unternehmen nicht seinen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt entsprechen könne wird.

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