Viele Fragen sind offen, rund um das Attentat in Burgas

Posted on August 10, 2012 von

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Der Rauch ist verflogen und alle Fragen sind offen

Frank Stier 10.08.2012

Drei Wochen nach dem Attentat in Burgas wuchern vor allem die Spekulationen

„Wir unternehmen maximale Anstrengungen, damit alle beruhigt schlafen“, antwortete Bulgariens Innenminister Tsvetan Tsvetanov im Frühstücksfernsehen des Bulgarischen Nationalen Fernsehens (BNT) auf die Frage zum Stand der Ermittlungen zum mutmaßlichen Bombenattentat auf dem Flughafen Burgas am 18. Juli 2012. Fünf israelische Touristen, ihr bulgarischer Busfahrer und ein als Selbstmordattentäter verdächtigter Mann kamen dabei ums Leben. Minister Tsvetanov wollte keineswegs ausdrücken, die bulgarischen Ermittler lägen auf der faulen Haut, in diesem Sinne wurden seine Worte aber interpretiert, konnten die „kompetenten Behörden“ der bulgarischen Öffentlichkeit doch im Verlaufe von drei Wochen seit der fatalen Explosion keinerlei neue nachweisliche Fakten mitteilen. Stattdessen nährten sie mit unzusammenhängenden, teils grob widersprüchlichen Aussagen einen Wildwuchs der Spekulation.

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Unmittelbar nach dem mutmaßlichen Sprengstoffanschlag hatte Israel die libanesische Hisbollah im Auftrag des Irans dafür verantwortlich gemacht, fast ebenso schnell präsentierte das bulgarische Innenministerium einen vermeintlichen Selbstmordattentäter. Es veröffentlichte Aufnahmen einer Überwachungskamera der Ankunftshalle des Flughafens Burgas, die einen langhaarigen Rucksacktouristen in Bermuda-Shorts zeigen. Er besitzt keinerlei Charakterisik eines herkömmlichen Selbstmordattentäters. Drei Kilo TNT seien im Rucksack des jugendlich wirkenden Mannes explodiert, als dieser ihn im Gepäckfach des Reisebusses der israelischen Touristen verstauen wollten, lautete die offizielle Ausgangsversion zu dem Geschehen.

Bild: Interpol

Einhundert Meter weit sei sein Kopf geflogen, verlautbarte Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissov auf die Frage nach dem Ablauf der Explosion. Immerhin habe man aber von der Leiche des Mannes DNA-Proben und sogar Fingerabdrücke nehmen können. Deren Abgleich mit den Datenbanken der internationalen Sicherheitsbehörden werde hoffentlich eine zügige Identifizierung des Toten ermöglichen. Auch Innenminister Tsvetanov stellte schnelle Fahndungserfolge in Aussicht, verwies auf die Sicherstellung von einhundertvierzig Säcken Beweismaterial. Auch sei in der Kleidung des Mannes ein offensichtlich gefälschter, vorgeblich im US-Staat Michigan ausgestellter Führerschein gefunden worden, ausgestellt auf den Namen Jaque Felipe Martin…………….

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37419/1.html

(Очаквайте подробности в Биволъ и в L’Express)

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Последният фоторобот на същото лице разпространен от МВР

EXCLUSIVE IN BIVOL: HEADSHOT

 

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