Die Situation der Arbeiter im Kosovo rund um den Privatisierungs Betrug

Posted on Mai 11, 2012 von

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Die Erd Öl Lizensen entpuppen sich als grosses Betrugs Geschäft

Mitrovica – Kosmetische Bußgelder für Investoren Drucken

>Geschrieben von Max Brym Mittwoch, 9. Mai 2012 Vollbild anzeigenIn der geteilten Stadt  Mitrovica in Kosovo,  sind 40.000 Menschen als Arbeitsuchende registriert. Es gibt in Kosova bekanntlich keinerlei Arbeitslosenunterstützung. Wer „Glück“ hat bekommt etwas Sozialhilfe, diese liegt bei weniger als 40 Euro im Monat. Dazu  muss in einem schwierigen Verfahren nachgewiesen werden, dass es keinerlei Geld, Existenzmittel oder Verwandte im westlichen Ausland gibt. Die privaten Investoren nützen diese Situation weidlich aus.

Foto Max Brym

Die Beschäftigten in der Privatwirtschaft in der Gemeinde Mitrovica haben  keinerlei Rechte. Die meisten Arbeiter  haben keinen Arbeitsvertrag, Rentenbeiträge werden von den Kapitalisten nicht entrichtet. Aufgrund vieler Proteste haben  jetzt Arbeitsinspektoren   des „Ministeriums für Arbeit und Soziales“ eine Dokumentation erstellt. Dies hat dazu geführt, dass drei Unternehmen mit Geldstrafen belegt wurden. Die Firma  ‚Viva Fresh Store‘ muss 21.000 € bezahlen. Die Firma  ETC- bezahlt 8.000 €  und die Firma  “ Al-Benzin “ 2.000 €“. Diese Summen sind lächerlich gering. Die genannten Firmen heuern und feuern Arbeiter und Arbeiterinnen seit Jahren nach Gusto und Profitinteresse. Besonders Frauen werden sofort entlassen wenn eine Schwangerschaft bekannt wird. Diese Frauen dienen nicht mehr der Kapitalverwertung. Sie könnten sogar den auf dem Papier stehenden Mutterschaftsurlaub beantragen. Solche Kosten wollen die kapitalistischen Firmen nicht tragen. Frauen werden nur als besonders günstige Ausbeutungsobjekte behandelt. Die Arbeiter verdienen  zwischen 120 und 300 Euro pro Monat. Frauen bekommen meist nur den niedrigsten Lohn. Auf der anderen Seite sind die Lebenshaltungskosten der Menschen, bis auf Cafe und Zigaretten, mit den Lebenshaltungskosten in Deutschland vergleichbar. Die Armut und die Not sind ständiger Gast in den Arbeiterfamilien. Bei den Menschen ohne Arbeit herrscht nacktes Elend. Die Strafen für die drei genannten Unternehmen sind absolut lächerlich. Die Firmen verkaufen ihre Produkte in Euro. Ihre Profite dürften weit über der Marge von 25% liegen, welche Josef Ackermann für die Deutsche Bank anstrebt. Es gibt nur einen Weg mit der Not und Ausbeutung fertig zu werden, die Arbeiter und Arbeiterinnen benötigen Selbstorganisation, wirkliche Gewerkschaften, sie benötigen letztendlich die Arbeitermacht. Alles andere lässt sie in Not, Elend und Ausbeutung. Daran ändern auch kosmetische Strafzahlungen von einzelnen Unternehmen nichts.

 

Quelle http://www.koha.net/?page=1%2C3%2C98588

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