Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?

Posted on Oktober 16, 2010 von

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BayernLB Ex-Tochter Hypo Alpe Adria Bank in Journalistenmord verwickelt?

Dr. Alexander von Paleske —- Am 23. Oktober 2008 explodiert eine auf einen Motorrad angebrachte Bombe in der Stara Vlaska Strasse der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Sie reißt zwei Menschen in den Tod, weitere werden verletzt.

Ein investigativer Journalist muss sterben
Die Opfer sind der investigative kroatische Journalist und Herausgeber der Wochenzeitung Nacional Ivo Pukanic, und der Marketing – Direktor des Blattes, Niko Franjic.
SURPRISE ARREST Sreten Jocic did not expect to be taken into custody Monday afternoon: he felt quite safe in the Dedinje villa he had rented from the Milosevic familySURPRISE ARREST Sreten Jocic did not expect to be taken into custody Monday afternoon: he felt quite safe in the Dedinje villa he had rented from the Milosevic family
Nun stehen die angeblichen Mörder in Belgrad vor Gericht. Es sind der serbische Mafiaboss Sreten Jocic und zwei weitere Angeklagte. Ihnen wird Auftragsmord und Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Für 1,5 Millionen Euro sollen sie Pukanic verfolgt und schließlich mit einer Bombe getötet haben, nachdem ein erster Mordanschlag im April 2008 fehlgeschlagen war.

Brisante Einlassungen
Den Auftraggeber selbst wollte Jocic nicht nennen.
Nach den Aussagen von Jocic soll die Ermordung des weit über die Landesgrenzen Kroatiens bekannten Journalisten aber im Zusammenhang mit Geldwäsche stehen, die angeblich über die Hypo Alpe Adria Bank (Skandalpe) in den Jahren 1991 bis 2007 gelaufen war.

Zum Zeitpunkt des Mordanschlags befand sich die Hypo-Alpe bereits im Besitz der BayernLB.

Falsche Fährte?
Kurz nach dem Mord tauchten Berichte auch der der deutschen Presse auf, die von einer „Abrechnung verschiedener Mafia Gruppen sprachen“

An dieser Sichtweise sind erhebliche Zweifel angebracht.

Die Wochenzeitung Nacional wurde 1995 von Pukanic und dem kroatischen Journalisten Denis Kuljis gegründet. Sie versteht sich als investigative Wochenzeitung und deckt Skandale auf, an denen in Kroatien in diesen Jahren kein Mangel bestand.

Insbesondere die Berater und Kabinettsmitglieder um den seinerzeitigen Staatspräsidenten Tudjman, wie Ivic Pasalic, Miroslav Kutle, und Vladimir Zagorec, wurden von Pukanic und seiner Nacional der Rafferei, der Unterschlagung und der Geldwäsche bezichtigt.

Plünderung, Geldwäsche und Unterschlagung?
Sie sollen angeblich das Land nach Strich und Faden geplündert und alles für sie greifbare Geld ins Ausland, insbesondere nach Österreich, geschafft haben, um es anschließend als Kredit getarnt wieder ins Land gebracht und in Immobilien lukrativ investiert haben. Es geht dabei um hunderte Millionen Euro.

Bei diesen angeblichen Transaktionen, die nichts anderes als Unterschlagung und Geldwäsche darstellen würden, spielte die Hypo-Alpe Adria Bank eine offenbar höchst wichtige kriminelle Rolle.
Der kroatische Premier von 2003-2009, Ivo Sanader, der ohne Angabe von Gründen vergangenes Jahr plötzlich zurücktrat, ist möglicherweise ebenfalls tief in diese dreckigen Geschäfte verwickelt. Er war ebenfalls trotz seines vergleichsweise kleinen Gehalts offenbar Großkunde bei der Hypo-Alpe und galt als korrupt.

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Für die österreichischen Strafverfolgungsbehörden sind Haiders Extravaganzen erst interessant, seit vor einigen Monaten Hinweise auf klandestine Vermögenstransfers nach Liechtenstein ruchbar wurden.

Internationale Geheimdienste hatten Haider aber schon sehr viel früher in der Ziehung. Zumindest bei der zweiten Reise des Kärntner Landeshauptmanns nach Bagdad vom 3. bis 6. Mai 2002 war nach Recherchen von profil ein V-Mann des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) in die Delegation eingeschleust worden, der auch die Flugkosten übernahm.

Ärger in Amerika. Es deutet vieles darauf hin, dass diese Aktion in Absprache mit dem US-amerikanischen Geheimdienst CIA erfolgt war. Der BND unterhält traditionell enge Kontakte zur CIA. Und in Washington waren Haiders Bagdad-Eskapaden zu Jahresbeginn 2002 – also in der Vorbereitungsphase für die Invasion im Irak – natürlich ein Thema. Einer der bekanntesten europäischen Rechtspopulisten an der Seite Saddam Husseins, und das am Vorabend des Kriegs? Das rief sogar das Weiße Haus auf den Plan.

Haiders Ausritt sei „nicht hilfreich“, zürnte etwa Condoleezza Rice, Sicherheitsberaterin von Präsident George W. Bush. Rice konnte ihren Ärger gleich an der FPÖ-Spitze höchstpersönlich auslassen: Just zum Zeitpunkt von Haiders erstem Bagdad-Trip vom 11. bis 13. Februar 2002 befand sich Parteichefin Susanne Riess-Passer auf Arbeitsbesuch in Washington. Not amused war auch der heutige US-Vizepräsident Joseph Biden, damals Senator und Vorsitzender des Komitees für auswärtige Beziehungen (United States Senate Committee on Foreign Relations).

Wie brüskiert die Amerikaner von Haiders Reisen waren, lässt sich an der Schärfe der hochoffiziellen Statements aus dieser Zeit ermessen. „Die Irak-Reisen Haiders demonstrieren nur seine eigene Dummheit“, polterte etwa Philip Reeker, Sprecher des Außenministeriums, bei einer Pressekonferenz.

Es liegt auf der Hand, dass die westlichen Geheimdienste sich intensiv für Haiders Reisediplomatie zu interessieren begannen – und möglicherweise sogar versuchten, ihn für ihre Zwecke einzuspannen. Zumal der Kärntner ja keinen Zweifel dar an gelassen hatte, dass er dem Saddam-Regime gewogen und an weiteren Kontakten interessiert war.

http://www.profil.at/articles/1041/560/279853/haider-millionen-was-bundesnachrichtendienst

Kommentar: Fakt ist, das die Hintermänner nach den Aussagen im Prozess, von prominenten Zeugen, bis zu dem Dukanovic Clan führen, der mittels Stimmen Kauf von 70-100 $, sich seine Unabhängigkeit erkaufte, im Auftrage der US und Deutschen Politischen Mafia. Es geht hier ja auch um die Geschäfte des Drogen Super Bosses, Darko Saric, seines Partners des Stanaj Clan (siehe Roksped, Audi-VW, Lukoil usw..