Auch im Balkan gibt es schwere Proteste, wegen der kriminellen Israel Aktion

Posted on Juni 1, 2010 von

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Hundreds in Sarajevo Protest Israel Raid on Gaza Aid Ships

Sarajevo | 01 June 2010 |

Sarajevo protest

Sarajevo protest

Several hundred people, mostly Turks and Palestinians, gathered in front of the Bosnian parliament building in Sarajevo on Monday to protest Israel’s raid on a Gaza-bound peace flotilla in which at least nine peace activists were killed.

Protestors, some of whom carried Turkish flags, shouted “death to Israel” and “death to the Zionist regime”.

“Maybe this time 700 people went [to deliver aid to Gaza], but next time there will be 7,000 and after that 70,000. Israel will be defeated,” Yasin Karameclik, one of the Turkish protesters, told journalists.

Salih Sagir, also from Turkey, said that the Israeli attack against the peace flotilla on Monday morning was a source of “shame for the entire mankind”.

“We can no longer keep quiet. Our hearts are crying. That boat was carrying food and diapers for children,” he added.

At least nine people, mostly international activists, were killed when Israeli commandos stormed a Turkish-backed convoy of six ships carrying aid to the blockaded Gaza Strip.

………………

http://www.balkaninsight.com/en/main/news/28490/

Auch die NATO wird nicht umhinkommen, sich auf Antrag der Türkei mit dem Angriff des Schurkenstaates Israel auf das Hilfsschiff des NATO-Mitglieds Türkei zu beschäftigen. Sollte die NATO nicht gewillt sein, den Schiffen ihrer Mitglieder Türkei und Griechenand die Sicherheit gegen Piraterie von Schurkenstaaten zu gewährleisten, für die die NATO vorgibt, da zu sein, so gibt es für diese NATO-Mitglieder ihrer Bevökerung gegenüber keinerlei Rechtfertigung mehr, Mitglied der NATO zu bleiben.

Mein Partei Buch

05.03.2007

Der Geburtsmakel Israels

Die Vertreibung der Palästinenser wird immer noch geleugnet

SZ

11 altgediente zionistische Führer des späteren PM avid ben Gurion hatten einen Plan fertig am 10.3.1948, für die ethnischen Säuberungen Palästinas. Am gleichen Abend seien die Kommandeure im Feld angewiesen worden, sich auf die Verwirklichung dieses Planes vorzubereiten. „Den Befehlen beigefügt“, schreibt Pappe, waren detaillierte Anweisunden, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Mensch zu vertreiben. Einschüchterung in gro0em Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungs Zentren; in Brand setzen von Häusern, andere Immobiilen und Waren; Vertreibung, Zerstörung und schließlich das Legen von MInen unter dem Schutt, um die vertriebenen Einwohner an der RRückkehr zu hinern. 6 Monate nach dieser Entscheidung seien 800.000 Menschen zu Vertriebenen geworden, 531 Dörfer seien zerstört worden, in elf städichsen Großsiedlungen sei die arabische Bevölkerung verschwunden.

Prof. an der Uni Haifa: Ilan Pappe: The Ethnic Cleansing of Palestine“ Oneworld Verlag, Oxford

Genozid in Gaza
von Ilan Pappe
The Eletronic Intifada 02.09.2006

ZNet > Naher Osten > Libanonkrieg
Im Gazastreifen findet ein Genozid statt. An diesem Morgen, den 2. September, wurden drei weitere Zivilisten in Gaza getötet und in Beit Hanoun eine ganze Familie verletzt. Das ist die Morgenernte. Am Ende des Tages werden viele andere massakriert worden sein. Im Durchschnitt sterben 8 Palästinenser pro Tag bei israelischen Angriffen im Gazastreifen. Die meisten sind Kinder. Hunderte werden verkrüppelt, verletzt und gelähmt. … Die israelische Führung weiß nicht mehr, was sie mit dem Gazastreifen tun soll. .wenigstens für eine Zeit lang, und würde so Israel nicht zur Last fallen. Dies ist ein Trugschluss – doch der größte Teil der Juden des Landes stimmte dem begeistert zu. Solch ein Arrangement kann in der Gaza-Enklave nicht durchgeführt werden, anders als Jordanien gelang es Ägypten, den Israelis schon 1948 klar zu machen, dass der Gazastreifen für sie eine Verpflichtung ist, aber niemals ein Teil Ägyptens sein wird. So stecken anderthalb Millionen Palästinenser in Israel fest, obgleich der Streifen geographisch am Rande des Staates liegt – psychologisch liegt er aber in seiner Mitte.

Die unmenschlichen Lebensbedingungen im dichtest bevölkerten Teil der Welt und in einem der ärmsten Gegenden der nördlichen Hemisphäre lassen es nicht zu, dass sich die Menschen mit der Gefangenschaft abfinden, die ihnen seit 1967 von Israel auferlegt wurde. Da gab es eine relativ bessere Periode, in der man in die Westbank fahren und in Israel arbeiten konnte. Doch diese besseren Zeiten sind vorbei. Seit 1987 ist die Realität härter. Einige Verbindungen zur Außenwelt waren solange erlaubt, wie jüdische Siedler im Streifen lebten. Aber seitdem diese abgezogen worden sind, ist der Streifen hermetisch abgesperrt. Ironischer Weise sehen die meisten Israelis – nach kürzlichen Umfragen – den Gazastreifen als einen unabhängigen palästinensischen Staat an, den Israel großzügig hat entstehen lassen. Die Führung und besonders das Militär sehen den Gazastreifen als Gefängnis mit der gefährlichsten Gruppe von Gefangenen, die man auf die eine oder andere Weise eliminieren sollte.

Die konventionelle israelische Politik der ethnischen Säuberung, die 1948 erfolgreich gegen die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung und gegen hunderttausende von Palästinensern in der Westbank angewandt wurde, ist hier nicht anwendbar. Man kann langsam Palästinenser aus der Westbank besonders aus dem Raum von Groß-Jerusalem „transferieren“ – man kann sie aber nicht aus dem Gazastreifen vertreiben, solange man diesen wie ein Hochsicherheitsgefängnis abgesperrt hat.

Genau wie die Operationen der ethnischen Säuberung, so befindet sich auch die genozidale Politik nicht in einem Vakuum. Schon seit 1948 benötigte die israelische Armee und Regierung einen Vorwand, um solche Politik zu praktizieren. Mit der Übernahme Palästinas 1948 (durch die Zionisten) entstand unvermeidlich lokaler Widerstand, der nun die Ausführung der ethnischen Säuberungspolitik „erlaubte“, die schon 1930 geplant worden war. 20 Jahre israelischer Besatzung der Westbank ließ schließlich eine Art Widerstand entstehen. Dieser verspätete Kampf gegen die Besatzung löste eine neue Säuberungspolitik aus, die heute in der Westbank durchgeführt wird. Die Absperrung des Gazastreifens im Sommer 2005, die von einem „großzügigen“ Rückzug (der Siedler) begleitet wurde, hatte die Raketenangriffe der Hamas und des Jihad zur Folge und die Gefangennahme des einen Soldaten. Doch noch vor der Entführung von Gilad Shalit bombardierte die israelische Armee willkürlich den Streifen. Seit der Entführung des Soldaten wurde noch mehr getötet und urde noch mehr getötet und wurde zwar systematisch. Es wird zum täglichen Geschäft, Palästinenser zu töten, hauptsächlich Kinder und das wird nur (wenn überhaupt) mit wenigen Zeilen auf den inneren Seiten der lokalen Presse gemeldet.

Die Hauptschuldigen sind die israelischen Piloten, die jetzt einen großen Tag haben. Einer von ihnen ist der Generalstabschef Halutz. Im Libanonkrieg 1982 gab die israelische Luftwaffe an ihre Piloten Befehle aus, einen Auftrag abzubrechen, wenn innerhalb von 500qm ihres Militärzieles harmlose Zivilisten wahrgenommen würden. ……….
Der Libanonkrieg war eine Weile wie eine Nebelwand, die die Kriegsverbrechen im Gazastreifen unsichtbar machten. Aber die Politik wütete weiter, auch nach der Entscheidung des Waffenstillstandes im Norden. Es sah so aus, als würde die frustrierte und besiegte israelische Armee noch entschlossener die Abschussfelder ( killing fields) im Gazastreifen vergrößern. Es gibt keinen Politiker, der in der Lage oder bereit wäre, den Generälen Einhalt zu gebieten. Das Morden bis zu 10 Zivilisten/ pro Tag wird etwa ein paar Tausend Tote am Ende jedes Jahres kosten. Es ist natürlich ein großer Unterschied, einen Völkermord von einer Million in einer Aktion zu begehen -………

Dies hängt sehr von der internationalen Reaktion ab. Wenn man Israel von jeder Verantwortlichkeit für die ethnische Säuberung von 1948 frei spricht, dann wird diese Politik zu einem legitimen Mittel seiner nationalen Sicherheitsagenda. Wenn die gegenwärtige Eskalation und Anwendung genozidaler Politik von der Welt toleriert wird, wird sie sich erweitern und noch drastischer angewendet werden.

Nichts außer Druck in Form von Sanktionen, Boykott und Divestment wird das Morden unschuldiger Zivilisten im Gazastreifen beenden. Es gibt nichts, was wir hier in Israel dagegen tun können. Tapfere Piloten weigern sich an Operationen teilzunehmen, zwei Journalisten (Gideon Levy , Amira Hass)– von 150 – hören nicht auf, darüber zu schreiben. Doch das ist es schon. Im Namen des Holocaustgedenkens wollen wir hoffen, dass die Welt es nicht zulässt, dass der Genozid im Gazastreifen weitergeht.

*Ilan Pappe: Dozent an der Uni Haifa, Abteilung für Politische Wissenschaften und Direktor des Emil Touma-Institutes für palästinensische Studien in Haifa. Seine Bücher : „ The Making of the Arab-Israeli Conflict (London and New York 1992); The Israeli/ Palestine Question (London and New York, 1999) A History of Modern Palestine ( Cambridge, 2003); The Modern Middle East (London and NY 2005) and Ethnic Cleansing of Palestine ( 2006)

http://www.zmag.de/artikel.php?id=1912

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