Im Kosovo kamen Clans an die Macht, die eng mit der Organisierten Kriminalität verwoben sind

Posted on Mai 6, 2010 von

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Klares Votum für ein unabhängiges Mafiastan

Peter Mühlbauer 20.11.2007

Im Kosovo gewinnen Parteien, die eng mit der Organisierten Kriminalität verwoben sind

Als Hoffnungsschimmer kann bei den [local] Wahlen vom Wochenende alleinig gewertet werden, dass die Beteiligung bei lediglich 45% lag.

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Dem vorläufigen Ergebnis zufolge gewann die aus dem Hashim-Thaci-Flügel der UCK hervorgegangene „Demokratische Partei“ (PDK). Die bisher an der Macht befindliche „Demokratische Liga“ (LDK) von Präsident Fatmir Sejdiu erlitt dagegen Verluste. Allerdings errang auch die PDK keine absolute Mehrheit. Beobachter erwarten deshalb eine Koalition aus PDK und LDK mit Thaci als Regierungschef. Unwahrscheinlicher wäre eine Allianz mit der der ebenfalls aus der UCK hervorgegangenen „Allianz für die Zukunft des Kosovo“ (AAK). Die Partei des wegen Kriegsverbrechen angeklagten und in Den Haag inhaftierten [local] Ramush Haradinaj beherrscht den Westen der Provinz. Die „Allianz für ein neues Kosovo“ (AKR) des Bauunternehmers Behgjet Pacolli, der während der Privatisierung Russlands unter Boris Jelzin extrem viel Geld auf die Seite brachte, erlangte etwa 12% der Stimmen. Veton Surrois „Reformpartei“ (ORA), die „Hoffnung des Westens“, blieb wahrscheinlich unterhalb der 5%-Hürde.

Mit Hashim Thaci rückt das Kosovo noch ein Stück näher an die totale Herrschaft der Organisierten Kriminalität. Nach einer für das deutsche Verteidigungsministerium angefertigten Studie des [extern] Instituts für Europäische Politik (IEP) „gilt Thaci in Sicherheitskreisen als ’noch wesentlich gefährlicher als Haradinaj‘, da der einstige UCK-Chef auf internationaler Ebene über weiter reichende kriminelle Netzwerke verfügt“. Unter anderem ist der Schwerverbrecher Sylejman Selimi ein enger Gefolgsmann des Ministerpräsidenten in spe.

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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26649/1.html

Ivanovic: Verhandlungen über den Status nicht möglich vor der Entscheidung des IGH Drucken

05.05.10

Der Staatssekretär im Ministerium für Kosovo und Metohija Oliver Ivanovic hat erklärt, es sei nicht real zu erwarten, dass man mit den Vertretern der vorübergehenden Kosovo-Behörden irgendwelche politischen Verhandlungen vor dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag anfangen werde. Danach würde eine komplexe Prozedur der Weiterleitung dieses Gutachtens in die UN erfolgen, sagte Ivanovic. Er unterstrich, es gebe keine langfristige Lösung für Kosovo und Metohija, solange man sich nicht an den Verhandlungstisch setze und eine beiderseitig annehmbare Lösung finde. Die Verhandlungen über den Kosovo-Status seien nicht unbedingt mit der Notwendigkeit verbunden, einige Lebensfragen zu regeln, aber die Gespräche auf technischem Niveau müssten im Rahmen der Resolution 1244 geführt werden, so Ivanovic.

Kommentar: Das ist bestens der NATO auch bekannt.

Lord Georg Roberstson 2003. Kosovo wird nicht der OK übergeben!

Ja, was sagte doch mal der NATO General Sekretär Lord Roberston 2003!

„man wird den Kosovo, nicht der Organisierten Kriminalität übergeben.

Roberston stressed that the people of Kosovo must oppose organised crime and extremism and promised that the alliance will remain committed to helping them. He said the international community was not prepared to give up Kosovo „to organised criminals and those who use brutality in the name of ethnic nationalism“.

http://www.balkantimes.com/cocoon/setimes/xhtml/en_GB/features/setimes/features/2003/06/030627-SEREMB-001

UN-Sicherheitsrat am 17. Mai über Kosovo und Bosnien-Herzegowina Drucken

05.05.10

Image Der UN-Sicherheitsrat wird am 17. Mai die Situation in Kosovo und Metohija und Bosnien-Herzegowina besprechen. Auf der Tagesordnung dieser Sitzung wird auch der Bericht über die Arbeit der UN-Mission im Kosovo- der UNMIK sein. Es handelt sich um den regelmäßigen Bericht der UNMIK für den Zeitraum vom 15. Dezember 2009 bis 15. März 2010.

Fitzgerald: Aktion der Entfernung der Sender frustrierend Drucken

05.05.10

Der Befehlshaber des Südflügels der NATO Marc Fitzgerald hat die Aktion der Kosovo-Behörden an der Entfernung der Sender der Mobilfunkanbieter aus Serbien frustrierend genannt und alle aufgerufen, eine friedliche Lösung zu finden. Fitzgerald sagte das in Pristina nach einem Gespräch mit dem KFOR-Befehlshaber Markus Bentler, der mahnte, dass die KFOR keine Aktionen tolerieren werde, welche die Rückkehr der Umgesiedelten und die Sicherheit aller anderen Bürger des Kosovo gefährden würden.

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