Deutschland und die EU, einfach zu blöde für eine Balkan Politik

Posted on Mai 3, 2010 von

0



EU im Größenwahn, gescheiteter Politischer Geschäftmacher Strukturen

EU im Größenwahn: Serbien wird EU-Mitglied und ab Oktober können Albaner und Bosnier ohne Visa in die EU einreisen

von Dipl.-Ing.agr. Frank Karl Tenbrink aus Peine 0 Bildkommentare | 1 Bild

„Die Europäische Union hat den Ernst der Lage offenkundig noch immer nicht begriffen. Sie bereitet gerade die Visafreiheit für Bosnien und Albanien vor und will Serbien möglichst schnell zum EU-Mitglied machen.

Nein, diese Nachricht ist kein Scherz: Während allein Griechenland jetzt schon 120 Milliarden Euro Finanzhilfe benötigt, bereiten die Europäer die Einbindung Serbiens als Vollmitglied in die EU vor. Der italienische Außenminister Franco Frattini hat derweilen gerade Belgrad besucht, um die gute Nachricht zu übermitteln und wurde dafür vom bankrotten Serbien gelobt. Nach Serbien reiste Franco Frattini in weitere bankrotte Staaten, die ebenfalls begieirig darauf warten, EU-Mitglieder zu werden. Und er sagte, die Bürger von Albanien, Bosnien und Herzegowina könnten vom Oktober an schon zu jenen gehören, die ohne Visum in die EU einreisen dürfen.

Noch am 16. April wollte uns der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weismachen, dass Griechenland gar keine Hilfe benötige. Er hat erkennbar gelogen. Inzwischen weiß Herr Schäuble selbst nicht mehr, wieviel Geld die Griechen eigentlich brauchen – 200 oder gar 300 Milliarden Euro? Im Fernsehen konnte er das bei einer Befragung nicht einmal genau sagen. Er hat angeblich keine Ahnung. Parallel dazu behaupten die Bundesregierung und Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass die Stabilität des Euro nur durch Hilfen an Griechenland gerettet werden könne. Das ist allerdings rein volkswirtschaftlich gesehen völliger Unsinn. Denn der Euro wäre ohne Griechenland wesentlich stabiler, als mit dem bankrotten Griechenland, das einen Flächenbrand entfacht. Wie ein fauler Apfel die ganze Obstschale faulen lässt, so bedroht das griechische Verschuldungsproblem den gesamten Euro. Die einzig wirtschaftlich und politisch vernünftige Lösung ist es, den Apfel vom noch nicht infizierten Rest zu trennen. Derweilen lügen unsere Politiker weiterhin rundum. Sie beklagen den angeblich auf einen historischen Tiefststand zusteuernden Wert des Euros – dabei lag dieser schon erheblich tiefer.

Das faulende Griechenland steckt jetzt ganz Europa an. Eine unfähige Bundesregierung schaut in aller Ruhe zu. Und je länger die Bundesregierung so tut, als sei es möglich, sich dem griechischen Begehren zu entziehen, desto eher wird die griechische Krankheit am Ende zur Epidemie.

In einer solchen Lage über die Neuaufnahme weiterer bankrotter Staaten in die EU nachzudenken oder bankrotten Zuwanderern aus Albanien und Bosnien die Grenzen öffnen zu wollen, das kann ein normal denkender Mensch wohl nicht mehr nachvollziehen. Da muss man wohl schon eine Beute des Wahnsinns sein – des Größenwahns … “
http://info.kopp-verlag.de/news/eu-im-groessenwahn…

Bundesregierung
Außenpolitik? Nein, danke

Die außenpolitische Bilanz der Großen Koalition ist miserabel. Im Ausland wird die internationale Enthaltsamkeit Berlins besorgt registriert. Von Christoph Bertram
……………………………………………
Außenminister Steinmeier könnte sich schon von Amts wegen nicht aus der Außenpolitik empfehlen. Aber ein eigenes internationales Profil hat er in seinen vier AA-Jahren nicht gefunden. Problembewusst und präsent war er immer, gewiss; alles, was der internationale Terminkalender vorgab, hat er abgearbeitet. Dennoch hat er keinen Bereich zu seinem eigenen gemacht.
……………………….

Außenpolitik? Nein, danke

Draußen jedoch wird die internationale Enthaltsamkeit Berlins besorgt vermerkt. Wisst ihr Deutschen denn nicht, wird da gefragt, wie sehr es auf euch ankommt, wie groß euer internationales Potenzial ist? Leider muss man darauf die Antwort geben: Die deutsche Regierung will es erst gar nicht auf die Probe stellen. Das wirtschaftliche und politische Schwergewicht Europas nimmt eine außenpolitische Auszeit und fühlt sich auch noch wohl dabei.

Die Zeit


Christoph Bertram
© privat

ist Publizist; er war von 1974 an für acht Jahre Direktor des International Institute for Strategic Studies (IISS) in London, danach 16 Jahre ZEIT-Redakteur, u.a. als Ressortchef der Politik. Anschließend übernahm er die Leitung der Stiftung Wissenschaft und Politik und blieb acht Jahre dort. Weitere Texte von ihm finden Sie hier

Null Deutsche Aussenpolitik — Die Zeit ( 1 2)
Kommentar: Das erstaunliche ist ja, das sich die echten Insider, gerade im Sicherheits Bereich, identische Meinungen gebildet haben! Dies wird aber oft von der Politik ignoriert, wo Leute wie Steinmeier, Joschka Fischer, oder Berluskoni oder ein Fratini Muster Beispiele sind.
Verschlagwortet: , , ,
Posted in: Allgemeines